18.04.2007: Landrat Jobi überreicht 1.000. Bildungsscheck

Logo vom Bildungsscheck NRW  Oberbergischer Kreis. „Kluge Unternehmen halbieren ihr Weiterbildungsbudget“ – das ist die feste Überzeugung von Landrat Hagen Jobi, als er Heike Schuy, der Weiterbildungsbeauftragten der Firmen Jokey Plastik Wipperfürth und Gummersbach, in einer kleinen Feierstunde den 1.000. Bildungsscheck überreichte.

Unter dem Motto „Machen Sie, dass Sie weiterkommen - Nutzen Sie den Bildungsscheck“ bietet die Landesregierung NRW Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern seit 2006 die Möglichkeit der Förderung beruflicher Weiterbildung. Das Land NRW bezuschusst die Hälfte der Weiterbildungskosten, maximal 750 Euro pro Bildungsmaßnahme in Form so genannter Bildungsschecks. Je Beschäftigten können auch mehrere Bildungsschecks ausgestellt werden. Gefördert werden Angebote, die Kenntnisse und Fähigkeiten für die berufliche Tätigkeit vermitteln.

„Uns ist es wichtig, eine Lernkultur im Unternehmen zu implementieren. Darunter verstehen wir Weiterbildungsangebote, die sich einerseits an den spezifischen Bedürfnissen der Mitarbeiter orientieren, andererseits aber ein an der Strategie des Unternehmens ausgerichtetes Gesamtprogramm darstellen“, sagte Heike Schuy, die für Jokey rege das Förderangebot nutzt. „Es soll ein Bewusstseinswandel herbeigeführt werden, um die Beschäftigten vor dem Hintergrund der Globalisierung auf lebenslanges Lernen vorzubereiten.“

Das Foto zeigt die Weiterbildungsbeauftragte der Firma Jockey, Heike Schuy, und Landrat Hagen Jobi bei der Überreichung des 1.000. Bildungsschecks. (Foto: OBK)

Die Weiterbildungsbeauftragte der Firma Jockey, Heike Schuy, freute sich,
den 1.000. Bildungsscheck von Landrat Hagen Jobi entgegennehmen zu dürfen.
(Foto: Oberbergischer Kreis)


Im konkreten Fall möchte die Firma Jokey eine Weiterbildung zum Thema „Auszubildende führen und motivieren“ mit dem Bildungsscheck fördern lassen.

Beschäftigte und Unternehmen fast aller Branchen haben schon Bildungsschecks beantragt; besonders häufig jedoch Einrichtungen aus dem sozialen und pflegerischen Bereich wie Altenheime, Physiotherapeuten und Pflegedienste sowie Unternehmen aus der Kunststoff- und Metallbranche und Dienstleistungsunternehmen. Die Anzahl der auszugebenden Bildungsschecks ist nicht begrenzt; je Mitarbeiterin und Mitarbeiter können auch mehrere Bildungsschecks ausgestellt werden. Gefördert werden können sowohl Einzel- als auch Gruppenseminare bei Weiterbildungsanbietern genauso wie Seminare im Unternehmen.

Wer sich für den Bildungscheck interessiert, kann sich an Dr. Michael Posth, Kreisvolkshochschule unter der Telefonnummer 02261/819010, E-Mail: michael.posth@vhs.oberberg.de, und Bernd Creemers, Wirtschaftsförderung Oberbergischer Kreis, Telefon: 02261/88-6805, E-Mail: Bernd.Creemers@obk.de wenden.

 ... mehr Infos gibt es auch unter www.bildungsscheck.nrw.de.



Letzte Änderung: 18. April 2007