KOMM AN

„KOMM-AN NRW“ ist ein von der Landesregierung aufgesetztes Programm zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in den Kommunen mit dem Fokus auf gelingender Integrationsarbeit vor Ort.

Ziel des Landesprogramms „KOMM-AN NRW“ ist eine den örtlichen Bedarfen in der Flüchtlingshilfe Rechnung tragende, weitestgehend flexible Handhabung durch die Zuwendungsempfänger. Gleichzeitig bieten die im Programmteil II vorgesehenen Pauschalen eine verwaltungsvereinfachende Programmabwicklung. Das Landesprogramm greift das überwältigende bürgerschaftliche Engagement in der Flüchtlingshilfe auf, unterstützt dieses und trägt auch durch die Möglichkeit einer besseren Koordinierung der unterschiedlichen Aktivitäten vor Ort zum gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt und zur gesellschaftlichen Teilhabe der zu uns nach NRW geflüchteten Menschen bei. Damit werden insgesamt die Begegnung, der Austausch und die Verständigung von Einheimischen und Flüchtlingen gefördert – wesentliche Voraussetzungen für eine wirksame Vermittlung von Alltagsregeln im Zusammenleben nach den freiheitlichen Werten des Grundgesetzes und unserer Demokratie.

Das Programm setzt sich aus folgenden Programmteilen zusammen:

I.   Stärkung der Kommunalen Integrationszentren (KI)

II.  Bedarfsorientierte Maßnahmen vor Ort

III. Stärkung der Integrationsagenturen (IA)

Der Programmteil II, „Bedarfsorientierte Maßnahmen vor Ort“ ist für Vereine, Einrichtungen, Ehrenamtler u.Ä. relevant. Über diesen wird Geld für die Stärkung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements vor Ort, insbesondere durch die Förderung von Ankommenstreffpunkten, zur Verfügung gestellt.

Das Kommunale Integrationszentrum ruft die Mittel von der Landesregierung ab und leitet sie nach Antragstellung und Abschluss eines Weiterleitungsvertrages an die Durchführungsträger weiter. Darüber hinaus berät das KI bei Antragsstellung, Durchführung der Maßnahmen und Führung des Verwendungsnachweises.

An Fördermitteln interessierte Durchführungsträger (z.B. Vereine, Einrichtungen, Ehrenamtler) wenden sich daher bitte direkt an die Mitarbeiter des KI.

 

Weitere Informationen finden Sie unter KOMM AN NRW.

Ansprechpartner im KI sind Lena Gutsmuths und Sarah Krämer.  

 



Letzte Änderung: 12. Mai 2020