mre-netz regio rhein-ahr

Logo mre-netz regio rhein-ahrMRE-Netzwerk

Um den wachsenden Problemen mit multiresistenten Erregern (MRE) wirksam entgegen zu treten, wurde zum 01.09.2010 das überkommunale Netzwerk „mre-netz regio rhein-ahr“ gegründet. Das Netzwerk finanziert sich über Mittel der beteiligten Kommunen und beinhaltet neben der ärztlichen MRE-Koordination die Nutzung der wissenschaftlichen Infrastruktur und Fachkompetenz des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn. Gründungsmitglieder sind neben dem Universitätsklinikum Bonn die NRW-Kommunen Rhein-Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis und die Bundesstadt Bonn sowie aus Rheinland-Pfalz der Kreis Ahrweiler. Für die Zukunft ist darüber hinaus eine Kooperation mit der Stadt Köln in Planung.

Im innereuropäischen Vergleich ist es in Deutschland zu einer deutlichen Zunahme von multiresistenten Erregern gekommen, ohne dass bislang eine nachhaltige Kontrolle wie z.B. in den Niederlanden oder den Skandinavischen Ländern gelungen wäre. Vergleichende Untersuchungen zeigen, dass es sich häufig um ein Schnittstellen-/Kommunikationsproblem handelt, dessen Lösung bzw. Management nur durch eine Vernetzung auf regionaler Ebene möglich sein wird. Durch die neue Netzwerkgründung werden sich neue dringend notwendige Impulse im Umgang mit multiresistenten Erregern erhofft.

 

Ziel ...

 
... ist es, die Anforderungen an die Hygiene im Umgang mit Problemkeimen in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Rehakliniken, Arztpraxen, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie im Rettungsdienst mit den Beteiligten abzustimmen, damit die Lebensqualität betroffener Patienten und deren Angehöriger erhalten bleibt.

 

Antibiotika „Wunderwaffe schwächelt“

 
Zudem ist es unverzichtbar geworden, den übermäßigen und unsachgemäßen Gebrauch von Antibiotika in der Behandlung von Menschen und Tieren einzuschränken, damit bei lebensbedrohlichen bakteriellen Infekten auch weiterhin wirksame Antibiotika zur Verfügung stehen. Insbesondere die Händehygiene hat sich als ein wesentlicher Faktor bei der Bekämpfung krankmachender Keime bewährt.

Haben Sie Fragen zu multiresistenten Erregern wie

  • MRSA - Multi-resistenter Staphylococcus aureus,
  • VRE - Vancomycin resistente Enterokokken,
  • ESBL - Erreger mit Extended-Spectrum Beta-Lactamasen oder
  • CDAD - Clostridium difficile assoziierte Diarrhoen,

dann finden Sie Antworten auf der Internetseite  

Homepage mre-netz regio rhein-ahrwww.mre-rhein-ahr.net/  

 



Letzte Änderung: 14. März 2011