Reitregelung

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Abbildung eines gelben Reitkennzeichens mit PlaketteGegen Entrichtung einer Reitabgabe ist das Reiten in der freien Landschaft und im Wald über den Gemeingebrauch an öffentlichen Verkehrsflächen hinaus auf privaten Straßen und Wegen gestattet. Einschränkungen gelten u. a. bei besonders gekennzeichneten Wegen (z.B. bei einem Reitverbotsschild nach der Straßenverkehrsordnung). Das Querfeldein-Reiten ist grundsätzlich nicht erlaubt.

Als Nachweis, dass die Reitabgabe entrichtet wurde, muss am Pferd ein Kennzeichen mit gültiger Jahresplakette gut sichtbar angebracht sein. Die Reitabgabe ist für die Anlage und Unterhaltung von Reitwegen sowie für bestimmte Schadenersatzleistungen zweckgebunden und wird bei der Bezirksregierung Köln verwaltet.

Mit der Erstausgabe eines Reitkennzeichens informierte das Umweltamt bisher über die im Oberbergischen Kreis geltenden Sperrzonen. Aufgrund einer Änderung des Landesnaturschutzgesetz NRW (§ 58 Reiten in der freien Landschaft und im Wald) gelten diese Sperrzonen ab 1. Januar 2018 nicht mehr.
 

 



Letzte Änderung: 21. Dezember 2017