FAQ - Fragen und Antworten

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Auf dieser Internetseite erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den nachfolgenden Themen:
 

Grafik Corona Ampel Oberbergischer Kreis OBK Regeln im Kurzüberblick FAQ zur Schnelltest-Stellen. (Foto: ©Andreas Prott - stock.adobe.com)    FAQ Tests und Quarantäne. (Bild von fernando zhiminaicela auf Pixabay) FAQ Corona-Schutzimpfung. (Bild: Eisenhans - stock.adobe.com) FAQ Kontaktbeschränkungen. (Bild von Lynette Coulston auf Pixabay) 

FAQ Ausgangsbeschränkung. (Foto: Korn V.) Mehrsprachige Informationen. (Foto: Rawpixel.com - stock.adobe.com) FAQ Unternehmen. (Bild von mohamed Hassan auf Pixabay)

 

 

 

 

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Foto Titel "Der Corona-Knigge" für Jung und Alt

Die Hygiene Fachgesellschaften, die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und die Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) haben den „Corona-Knigge“ herausgegeben. Er ist ein „Kleiner Leitfaden für Jung und Alt“ zur Hygiene in Zeiten der COVID-19-Pandemie. Er behandelt mit einfachen Worten die wichtigsten Regeln der Hygiene, die Grundlagen der Übertragung und des Virus, das Verhalten in und außer Haus, praktisch und alltagstauglich.

 

 

   

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FAQ Kurzüberblick. (Foto: OBK)

OBK-Regeln im Kurzüberblick:

 

Allgemeinverfügung des Kreises: Zusätzliche Corona-Schutzmaßnahmen

Bis einschließlich zum 24.05.2021 gelten im Kreisgebiet die nachfolgenden Vorgaben, die mit den Allgemeinverfügungen unter www.obk.de/corona-av bekanntgemacht wurden.


NEU ab dem 03.05.2021: Atemschutzmasken-Pflicht bei der Bürgertestung.
Bei der Nutzung des Angebots von Bürgertests nach § 4a der Coronavirus-Testverordnung in Testzentren oder Teststellen besteht für die Nutzer*innen eine Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske.

Getragen werden müssen Masken des Standards FFP2 oder eines höheren Standards jeweils ohne Ausatemventil oder vergleichbare Masken (insbesondere KN95/N95).

Die Maske darf lediglich für die Dauer der Durchführung des Abstrichs abgesetzt werden.

Darüber hinaus besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske im Umfeld von Testzentren und Teststellen, insbesondere während der Wartezeit, innerhalb einer Entfernung von 10 Metern zum Eingang. Sollte die Anmeldung bzw. Registrierung außerhalb von geschlossenen Räumlichkeiten im Freien erfolgen, so gelten die 10 Meter vom Ort der Anmeldung bzw. Registrierung aus.

Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Soweit Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine Atemschutzmaske tragen können, ist ersatzweise eine medizinische Maske, äußerst hilfsweise eine Alltagsmaske zu tragen.


Medizinische Maskenpflicht bei der gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Hausständen (inklusive Fahrer*in).
Soweit Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen. Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, sind von der Verpflichtung ausgenommen. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.


FFP2-Maskenpflicht in vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe (auch für COVID-19-geimpfte Personen).
Beschäftigte haben grundsätzlich eine FFP2-Maske oder eine dieser vergleichbaren Maske (KN95/N95) zu tragen, wenn die Beschäftigten Kontakt mit anderen Personen haben bzw. mit einem Kontakt rechnen müssen. Dies gilt auch für Kontakte unter den Beschäftigten oder zu Dritten.

Personen, die in diesen Einrichtungen tätig sind oder werden sowie Besucher*innen, sind im Rahmen des einrichtungsbezogenen Testkonzeptes durch einen PoC-Antigen-Test regelmäßig auf den SARS-CoV-2-Erreger zu testen.

Zusätzliche Beschränkungen für Präsenzversammlungen zur Religionsausübung.
Die Teilnehmerzahl ist auf 1 Person pro 10 Quadratmeter der für die Teilnehmer*innen zur Verfügung stehenden Fläche sowie grundsätzlich auf maximal 100 Personen insgesamt begrenzt.

Die Dauer dieser religiösen Veranstaltungen darf 50 Minuten nicht überschreiten.

Hinweis auf die bestehenden Verpflichtungen im Rahmen der Corona-Schutzverordnung NRW :Sicherung der Einhaltung des Mindestabstands, Verpflichtung der Teilnehmer*innen zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz, Erfassung der Kontaktdaten der Teilnehmer*innen sowie Verzicht auf Gemeindegesang.

Appell, angesichts der aktuell hohen Inzidenzwerte von der Durchführung von Präsenzgottesdiensten abzusehen.

Den verbindlichen Wortlaut und die Ausnahmen entnehmen Sie bitte den Allgemeinverfügungen des Oberbergischen Kreises zur Anordnung zusätzlicher Maßnahmen, die unter www.obk.de/corona-av bekanntgemacht wurde.

 

Bundeseinheitliche Notbremse: Inzidenz über 100

Weil die 7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis seit mehr als drei aufeinander folgenden Tagen über dem Inzidenz-Schwellenwert von 100 liegt, greifen im Rahmen der bundeseinheitlichen Corona-Notbremse (Viertes Bevölkerungsschutzgesetz) die nachfolgenden Regelungen.

Kontaktbeschränkung für den privaten und öffentlichen Bereich.
Ein Hausstand darf maximal eine weitere Person treffen. Die weitere Person darf von zu betreuenden Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahrs aus ihrem Hausstand begleitet werden. Der Ort des Treffens spielt keine Rolle!

Ausgangsbeschränkung von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr.
Nur noch im Notfall, zu dienstlichen Zwecken oder wenn man zum Beispiel mit dem Hund raus muss, darf man das Haus oder die Wohnung verlassen. Wenn zu Ihrer Wohnung ein Balkon oder Garten gehört (Privatgrundstück), dürfen Sie sich auch dort aufhalten. Zwischen 22:00 Uhr und 00:00 Uhr ist außerdem erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen.

Sport:
Tagsüber ist im Freien (auch auf Außensportanlagen) die kontaktlose Ausübung von Individualsportarten allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Bei Kindern unter 14 Jahren ist Sport in Gruppen von maximal 5 Personen im Freien zulässig.

Zwischen 22 und 24 Uhr ist die körperliche Bewegung allein im Freien (nicht auf Sportanlagen!) erlaubt.

Individual- und Mannschaftssportarten dürfen im Rahmen des Wettkampf- und Trainingsbetriebs der Berufs- und der Leistungssportler*innen der Bundes- und Landeskaders mit Auflagen ausgeübt werden.

Öffentlicher Personennah- und Fernverkehr:
Im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr einschließlich Taxen gilt eine Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar). Außerdem soll das Verkehrsmittel höchstens mit der Hälfte der regulär zulässigen Fahrgastzahlen besetzt werden. Die Maske muss auch am Bahnsteig und an der Bushaltestelle getragen werden.


Öffnen dürfen unter bestimmten Auflagen:
Wochenmärkte (auf denen nur Lebensmittel verkauft werden), Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte sowie der Großhandel. Werkstätten, Postfilialen, Banken und Waschsalons.

Die Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten dürfen mit Hygienekonzepten öffnen. Besucher*innen müssen einen negativen Test vorweisen (außer Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben).


Schließen müssen:
Freizeiteinrichtungen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Theater, Opern, Konzerthäuser etc. und Ladengeschäfte. Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind weiterhin nicht erlaubt.


Körpernahe Dienstleistungen:
Körpernahe Dienstleistungen sind untersagt. Ausgenommen sind medizinische, therapeutische, pflegerische oder seelsorgerische Dienstleistungen.

Außerdem dürfen Friseur- und Fußpflegebetriebe geöffnet bleiben. Mitarbeiter*innen sowie Kundinnen und Kunden müssen Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) tragen. Friseur- und Fußpflegebesuche sind nur mit negativem Test möglich.


Ladengeschäfte:
Weil die 7-Tage-Inzidenz über 150 liegt, müssen Ladengeschäfte schließen und dürfen nur noch „Click & Collect“ - also die Abholung von Waren nach Terminvereinbarung - anbieten.

(Wenn die 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150 liegt, müssen die Ladengeschäfte grundsätzlich schließen. Sie dürfen jedoch unter strengen Vorgaben öffnen, wenn sie „Click & Test & Meet“ - also der Besuch des Geschäfts nach Terminvereinbarung und mit negativem Test -  anbieten und die Kundendaten erfassen.)

Gastronomische Betriebe:
Dürfen nur außer Haus verkaufen (Abholung und Lieferung).

Den verbindlichen Wortlaut und die Ausnahmen entnehmen Sie bitte dem vierten Bevölkerungsschutzgesetz, welches im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 18 vom 22.04.2021 unter www.bgbl.de verkündet wurde. Das Bundesministerium für Gesundheit beantwortet auf seine Internetseite zudem häufige Fragen zur Bundes-Notbremse.

 


Bundeseinheitliche Notbremse: Inzidenz über 165

Weil die 7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis seit mehr als drei aufeinander folgenden Tagen über dem Inzidenz-Schwellenwert von 165 liegt, greifen im Rahmen der bundeseinheitlichen Corona-Notbremse (Viertes Bevölkerungsschutzgesetz) die nachfolgenden Regelungen.

 

Distanzunterricht:
Präsenzunterricht in den Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, außerschulischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt. Es findet Distanzunterricht statt. Abschlussklassen und Förderschulen sind in NRW vom Distanzunterricht ausgenommen.

Weitere Informationen auf: www.schulministerium.nrw

Kindertageseinrichtungen schließen.
Es gilt das „Betreuungsverbot mit bedarfsorientierter Notbetreuung“.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW auf der Sonderseite „Corona: Aktuelle Informationen für Eltern“ unter: www.mkffi.nrw/corona-aktuelle-informationen-fuer-eltern

Den verbindlichen Wortlaut und die Ausnahmen entnehmen Sie bitte dem vierten Bevölkerungsschutzgesetz, welches im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 18 vom 22.04.2021 unter www.bgbl.de verkündet wurde. Das Bundesministerium für Gesundheit beantwortet auf seine Internetseite zudem häufige Fragen zur Bundes-Notbremse.

 

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 FAQ zur Schnelltest-Pflicht. (Foto: ©Andreas Prott - stock.adobe.com)
 

FAQ Schnelltest-Stellen:
 

 

  • Wer kann sich testen lassen?
    Voraussetzung ist ein Wohnsitz oder ein gewöhnlicher Aufenthalt im Bundesgebiet (§ 6 Abs. 2 Nr. 4 TestV). Es kommt nicht darauf an, dass die Testperson im Oberbergischen Kreis wohnt.
    Den erforderlichen Wohnsitz in der Bundesrepublik muss die Testperson im Zweifel nachweisen; z. B. durch Vorlage des Personalausweises.

     
  • Wie oft kann ich mich testen lassen?
    Die Corona-Testverordnung des Bundes sieht vor, dass Bürger*innen mindestens einmal die Woche Anspruch auf einen kostenlosen Test haben. Bei Bedarf können Sie sich also auch mehr als einmal kostenlos testen lassen. Die offiziellen Teststellen (www.obk.de/teststellen) stellen Ihnen eine Bescheinigung über den Test aus (siehe auch Frage zu den möglichen Beschenigungen). Zwischen der Durchführung des Tests und der Inanspruchnahme des Angebotes dürfen höchstens 24 Stunden liegen.

     
  • Wie alt darf der Schnelltest sein?
    Zwischen der Durchführung des Tests und der Inanspruchnahme des Angebotes dürfen höchstens 24 Stunden liegen.

     
  • Gilt eine Ausnahme für geimpfte Personen?

    Seit dem 03. Mai 2021  entfällt in Nordrhein-Westfalen für geimpfte und vollständig genesene Personen in bestimmten Bereichen die Testpflicht. Das, was mit negativem Test erlaubt ist, können Geimpfte und Genesene auch ohne Test tun. Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:

    1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff,
       
    2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, oder
       
    3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.
       

    Mehr Informationen erhalten Sie in einer Pressemitteilung des Landes auf www.land.nrw.

     

  • Was passiert, wenn der Schnelltest positiv ist?
    Das Verfahren wird im FAQ zum Thema „Tests und Quarantäne“ ausführlich beschrieben.

     
  • Wer darf eine Bescheinigung über den Schnelltest ausstellen? Welche Bescheinigungen werden anerkannt? Dürfen Unternehmen oder Einrichtungen eine Bescheinigung ausstellen?
    Es können folgende Bescheinigungen anerkannt bzw. ausgestellt werden:
     
    Welche Personengruppen können eine Bescheinigung erhalten bzw. vorweisen?
     
    Wer stellt die Bescheinigung über den Schnelltest aus?
     
    Vordruck zur Ansicht bzw. zum Download
     

    Alle Bürger*innen, die sich im Rahmen der kostenfreien Bürgertesung durch eine zugelassenen Teststelle testen lassen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Zugelassene Teststellen, die über eine offizielle Teststellen-Nummer verfügen.

    Teststellen unter: www.obk.de/teststellen

    Die Teststellen sind Leistungserbringer nach § 6 Abs. 1 TestV (vom Kreis beauftragte Teststellen sowie Arztpraxen).

     

     

     

     

     

     

     

     

    Muster-Vordruck des Landes NRW für zugelassene Teststellen

    Den Original-Vordruck erhalten die Teststellen nach der Zulassung.

     

     

    Unternehmen, die an ihrem Arbeitsplatz durch geschultes Personal getestet werden.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Unternehmen, die Tests im Rahmen des Beschäftigtentestung durchführen. Die Tests werden entsprechend § 4 CoronaTestQuVO durch geschultes oder fachkundiges Personal vorgenommen oder beaufsichtigt.

    Die Einrichtungen müssen die kostenlose Beschäftigtentestung mit Testnachweis anmelden.

    Anmeldung und weitere Informationen auf der Internetseite des zuständigen Ministeriums.

     

     

     

     

    Muster-Vordruck des Landes NRW für Beschäftigte.


    Den Original-Vordruck erhalten die Unternehmen nach der Anmeldung.

    Bewohner*innen und Besucher*innen von Einrichtungen, die Schnelltests durch geschultes Personal durchführen lassen (z.B. Pflegeeinrichtung, ambulanter Pflegedienst, Klinik, Unternehmen, Einrichtung für Menschen mit Behinderung, Arztpraxis, Dialyseeinrichtungen).

     

     

     

     

     

     

    Einrichtungen, die im Rahmen eines einrichtungsbezogenen Testkonzepts Tests durch geschultes Personal durchführen lassen.

    Entspricht der Testung nach § 5 CoronaTestQuVO (Einrichtungen der Pflege und Betreuung sowie Einrichtungen der medizinischen Versorgung).

     

     

     

     

     

    Vordruck des Oberbergischen Kreises.

     

     

 

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FAQ Tests und Quarantäne:

 

Die Corona-Test- und Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen legt einheitliche Regeln für die Quarantäne und häusliche Isolierung fest. Auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten Sie unter dem Punkt "Verordnungen" die aktuell gültige Fassung.

Der Oberbergische Kreis beantwortet im Folgenden Fragen zur Quarantäne sowie zu Testergebnissen und im Anschluss sonstige Fragen zu dem Thema.

 

Quarantäne:
 

  • Was bedeutet häusliche Quarantäne?
    Sie müssen zu Hause bleiben. Sie dürfen Ihre eigenen vier Wände nicht verlassen. Wenn Sie einen Balkon oder Garten haben, der nur für Ihren Haushalt zugänglich ist, dürfen Sie sich auch dort aufhalten. (Verbindliche Definition siehe CoronaTestQuarantäneVO!)

     
  • Wann gilt für mich eine Quarantänepflicht?
    Eine Quarantäne ist unter folgenden Begebenheiten verpflichtend und augenblicklich zu beginnen:
     
    • für positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen durch einen PCR-Test oder Antigenschnelltest,
    • für Personen desselben Haushaltes der positiv getesteten Person,
    • für symptomatische Personen, die sich deshalb einem PCR-Test unterziehen, bis zum Vorliegen des Testergebnisses,
    • für Einreisende aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvariantengebiete.

       
  • Was bedeutet freiwillige häusliche Isolation?
    Das Gesundheitsamt empfiehlt Personen, mit einem geringeren Infektionsrisiko, eine freiwillige häusliche Isolation. Die Isolation ist freiwillig und nicht mit einer angeordneten Quarantäne gleichzusetzen. Es kann kein Verdienstausfall geltend gemacht werden.

    Mit dem Arbeitgeber sollte über Alternativen zur Präsenz am Arbeitsplatz (Homeoffice, Freistellung) gesprochen werden. Sollten keine Alternativen realisierbar sein, sollten die Mitarbeiter/innen den Arbeitsplatz unter verstärkten Schutzmaßnahmen aufsuchen. Das Gesundheitsamt empfiehlt das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung, verstärkte Händehygiene und die Einhaltung des Mindestabstands.

    Sofern während der Isolation Symptome auftauchen, sollte eine Meldung über www.obk.de/virusmelder beim Gesundheitsamt erfolgen.

     
  • Versendet das Gesundheitsamt eine schriftliche Quarantäneanordnung? Bekomme ich einen Beleg über meine Quarantäne, um diesen z.B. beim Arbeitgeber oder in der Schule vorzulegen? Bekomme ich bei Verdienstausfall eine Entschädigung?
    Die Corona-Test- und Quarantäneverordnung NRW ersetzt die individuelle schriftliche Quarantäneanordnung. Die Corona-Test- und Quarantäneverordnung NRW kann zur Vorlage beim Arbeitgeber oder in der Schule etc. verwendet werden. Neben einem Ausdruck der Corona-Test- und Quarantäneverordnung NRW reichen Sie bei Ihrem Arbeitgeber, der Schule etc. bitte zusätzlich folgende Unterlagen (Ausdruck) ein:

    Laborauftrag mit 10-stelliger Nummer
    Bei Testung durch das Gesundheitsamt erhalten Sie den Auftrag vor Ort. Bei Testung in der Hausarztpraxis muss der Auftrag von Ihnen gesondert angefordert werden.

    Beleg über positives Laborergebnis
    Bei Testung durch das Gesundheitsamt erhalten Sie das Ergebnis online (Selbstauskunft Internetseite / App). Wichtig: Das Ergebnis ist nur für drei Wochen online abrufbar. Bei Testung in der Hausarztpraxis muss das Ergebnis individuell angefordert werden.

    Sie benötigen diese Unterlagen auch, wenn Sie eine Entschädigung für Ihren Verdienstausfall geltend machen wollen (Beantragung über den Landschaftsverband Rheinland). Die Übermittlung der erforderlichen Unterlagen an Arbeitgeber, Schule, LVR etc. erfolgt in eigener Zuständigkeit und wird nicht durch das Gesundheitsamt übernommen.

    Weitere Informationen zu Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen nach §56 Abs. 1 und §56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) stellt das Innenministerium auf der Infoseite ifsg-online.de bereit.
     
  • Gibt es Ausnahmen von der Quarantänepflicht?
    Für asymptomatische Kontaktpersonen bzw. Haushaltsmitglieder eines bestätigten Falles mit einem vollständigen Impfschutz (gemäß RKI-Definition) kann die Quarantänepflicht entfallen. Der Nachweis über einen vollständigen Impfschutz muss dem Gesundheitsamt vorgelegt werden. Entwickelt die Kontaktperson bzw. das Haushaltsmitglied trotz vorausgegangener Impfung Symptome, so muss sie sich unverzüglich in Quarantäne begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

    Für Patientinnen und Patienten in medizinischen Einrichtungen und Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeinrichtungen gilt diese Ausnahme nicht. Die Quarantäne ist einzuhalten.

    Über weitere Ausnahmen, zum Beispiel aufgrund einer vorausgegangen Infektion mit SARS-CoV-2 in den letzten sechs Monaten, entscheidet das Gesundheitsamt.

    Bei Verdacht auf eine Infektion mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten (außer der Variante B.1.1.7) kann eine erneute Quarantäne auch für vollständig geimpfte Personen angeordnet werden.
     

Testergebnisse:
 

  • Was muss ich tun, wenn ich auf mein Testergebnis warte?
    Wer sich einem PCR-Test unterzogen hat, weil er Erkältungssymptome aufweist oder wegen eines positiven Schnelltests oder positiven Selbsttest, muss bis zum Vorliegen des (negativen) Ergebnisses des PCR-Tests in Quarantäne. 
    Für Personen in angeordneter Quarantäne aufgrund des Kontakts zu einer positiv getesteten Person, endet die Quarantäne nicht aufgrund des eigenen negativen Testergebnisses.

     
  • Was muss ich tun, wenn ich ein positives PCR-Testergebnis erhalte? 
    Bei positivem PCR-Test gilt eine Quarantänepflicht und eine Informationspflicht. Auch für Haushaltsmitglieder gilt eine Quarantänepflicht.

    Quarantänepflicht:
    Sie müssen sich sofort nach Erhalt des positiven Ergebnisses eines PCR-Tests in häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantäne endet frühestens nach 14 Tagen ab der Vornahme des ersten Erregernachweises. Bei Vorliegen von Krankheitssymptomen verlängert sich die Quarantäne, bis die Symptome über einen ununterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen. Zusätzlich muss zur Aufhebung der Quarantäne am 14. Tag ein negativer Test vorliegen.

    Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises erfährt über das Labor von Ihrem Testergebnis und nimmt zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig Kontakt mit Ihnen auf.

    Informationspflicht:
    Positiv getestete Personen (PCR-Test) sind zudem verpflichtet, ihre engen Kontaktpersonen zu informieren. Zu informieren sind alle engen Kontaktpersonen, mit denen Sie in den zurückliegenden drei Tagen vor Durchführung des Tests Kontakt hatten. Enge Kontaktpersonen sind Personen, mit denen Sie für einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Meter Kontakt hatten, ohne dass eine Alltagsmaske getragen wurde. Enge Kontaktpersonen sind auch Personen mit denen Sie längere Zeit in einem schlechten oder nicht belüfteten Raum verbracht haben. 

    Bitte erstellen Sie in der Zwischenzeit eine Liste Ihrer Kontakte. Bitte nutzen Sie dafür die unter www.obk.de/kontaktliste bereitgestellte Vorlage und übersenden diese auf Nachfrage an das Gesundheitsamt.

     
  • Was muss ich tun, wenn ich ein positives Schnelltest-Ergebnis (POC-Test) erhalte? 
    Sie müssen sich sofort nach Erhalt des positiven Ergebnisses eines Coronas-Schnelltestes in häusliche Quarantäne begeben. Auch für Haushaltsmitglieder gilt eine Quarantänepflicht.
    In der Regel findet im Anschluss ein PCR-Test (Kontrolltest) statt, um den positiven Befunden sicherzustellen. Ist das Ergebnis des PCR-Testes negativ, ist die Quarantäne beendet. Ist das Ergebnis des PCR-Testes positiv, gelten die Erläuterungen zu positiver PCR-Test. Die Quarantäne ist dann weiterhin einzuhalten und das Gesundheitsamt nimmt zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig Kontakt zu Ihnen auf.

    Wenn der Test von einer offiziellen Teststelle (www.obk.de/teststellen) durchgeführt wurde, erfolgt von dort eine Meldung an das Gesundheitsamt. Wenn Sie den Test selbst durchgeführt haben, sind Sie verpflichtet das Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren (Meldung über www.obk.de/virusmelder).

    Das Gesundheitsamt meldet sich anschließend bei Ihnen und erklärt Ihnen alle weiteren Maßnahmen im Detail.
    Empfehlenswert ist es eine Liste Ihrer näheren Kontaktpersonen (www.obk.de/kontaktliste) zu erstellen, da es die Arbeit des Amtes beschleunigt.

     
  • Was muss ich tun, wenn mein Selbsttest positiv ist? 
    Sie sind verpflichtet, sich unverzüglich bei Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt (www.obk.de/virusmelder) einem PCR-Test (Kontrolltest) zu unterziehen. Bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses des Kontrolltests müssen Sie sich bestmöglich absondern, unmittelbare Kontakte zu anderen Personen, die nicht zwingend erforderlich sind, vermeiden und die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen strikt einhalten. st das Ergebnis des PCR-Testes positiv, gelten die Erläuterungen zu positiver PCR-Test. Die Quarantäne ist dann weiterhin einzuhalten und das Gesundheitsamt nimmt zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig Kontakt zu Ihnen auf.


     
  • Was muss ich tun, wenn ein Mitglied meines Haushalts positiv getestet wurde?
    Personen, die im gleichen Haushalt leben wie Personen mit positivem PCR-Test oder positivem Schnelltest (POC-Test), müssen sich ebenfalls direkt und automatisch in Quarantäne begeben. Die Quarantänedauer mit einem positiven PCR-Test beträgt grundsätzlich 14 Tage und beginnt an dem Datum, an dem der Test bei dem positiv getesteten Haushaltsmitglied durchgeführt wurde (Probeentnahmetag). Die Quarantänedauer bei einem positiven Schnelltest ist abhängig von einem weitergehenden PCR-Test der positiv getesteten Person. Das Gesundheitsamt nimmt ggf. zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig Kontakt mit Ihnen auf. Sollten während der Quarantäne Symptome auftreten, melden Sie sich bitte über www.obk.de/virusmelder beim Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt nimmt dann eigenständig Kontakt mit Ihnen auf.

     
  • Warum müssen Haushaltsangehörige länger in Quarantäne als positiv getestete Personen?
    Weil sie sich gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt infiziert haben und dann länger ansteckend sein könnten. 

     
  • Was muss ich tun, wenn eine enge Kontaktperson positiv getestet wurde?
    Wenn Sie von einer engen Kontaktperson, außerhalb des eigenen Hausstandes, über deren positiven PCR-Test informiert wurden, werden Sie gebeten, sich freiwillig in häusliche Isolation zurückzuziehen. Wenn Sie weiterhin Kontakte nach außen haben müssen, sollen Sie verstärkt auf Hygieneregeln achten, Alltagsmaske tragen, Abstand halten und Kontakte reduzieren. Das Gesundheitsamt nimmt zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig Kontakt auf, entscheidet über eine angeordnete Quarantäne und legt das weitere Vorgehen fest. Bis zur Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt handelt es sich nicht um eine angeordnete Quarantäne. Ein Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls besteht nicht. Aus diesem Grund ist ratsam, die Situation unverzüglich mit Ihrem Arbeitgeber zu kommunizieren und verschiedene Möglichkeiten (Homeoffice, Urlaub, Einzelbüro, …) zu besprechen.

     
  • Mein PCR-Test/ Mein Schnelltest/ Mein Selbsttest ist negativ. Was muss ich beachten?
    Grundsätzlich gilt bei allen Tests, es wird nur eine Momentaufnahme gezeigt. Das bedeutet konkret, dass eine Infektion nicht sicher ausgeschlossen ist, selbst wenn der Test negativ ausfällt. Es sinkt lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in dem Moment infektiös waren. Die Schutzmaßnahmen und analog die AHA-L Regeln sind trotz negativem Testergebnis weiterhin streng zu beachten.

 

 

Sonstige Fragen:

 

  • Ich reise nach Deutschland ein, was muss ich tun?
    Für Reiserückkehrende gelten gesonderte Regeln für die Quarantäne und die Testung. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.obk.de/reiserueckkehr.

     
  • Was sind Anforderungen an Tests zum Nachweis von SARS-CoV-2?
    Tests im Sinne der Corona-Test- und Quarantäneverordnung NRW müssen die Anforderungen des Robert Koch-Instituts, die auf der Internetseite https://www.rki.de/tests veröffentlicht sind, erfüllen. Der Coronaschnelltest (POC-Test) muss von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der dazu befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat. Der PCR-Test muss von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden.

     
  • Wie verhalte ich mich, wenn die Corona-Warn-App den Status ändert?
    Konkrete Handlungsempfehlungen gibt es, wenn die Corona-Warn-App Sie über ein "erhöhtes Risiko" informiert. Ein „erhöhtes Risiko“ bedeutet, dass Sie in den vergangenen 14 Tagen mindestens eine Begegnung mit einer später positiv getesteten Person hatten. Sollte dies der Fall sein, wird Ihnen via App mitgeteilt, persönliche Kontakte zu reduzieren und sich mit der hausärztlichen Praxis, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Rufnummer 116 117) oder dem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen und dort das weitere Vorgehen abzustimmen.

    Die Bundesregierung beantwortet die wichtigsten Fragen hier: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app/corona-warn-app-faq-1758392
     

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FAQ Corona-Schutzimpfung und Impfzentrum:

 

 

Der Oberbergische Kreis informiert unter www.obk.de/impftermin darüber, welche Personen aktuell ein priorisiertes Impfangebot erhalten und darüber, auf welchem Weg Impftermine vereinbart werden können.

 

  • Wo befindet sich das Impfzentrum für den Oberbergischen Kreis?
    Das Land Nordrhein-Westfalen sieht in jedem Landkreis ein Impfzentrum vor. Das Impfzentrum für den Oberbergischen Kreis befindet sich in Gummersbach:

Impfzentrum Oberbergischer Kreis
Einkaufszentrum Bergischer Hof
Erstes Obergeschoss
(Räume des ehemaligen Karstadts)
Brückenstraße 1
51643 Gummersbach

Der Bergische Hof verfügt über ein Parkhaus.
Das Impfzentrum ist barrierefrei per Aufzug erreichbar.

Impfungen werden nur nach vorheriger Terminvereinbarung durchgeführt!

Bitte beachten Sie die Regelungen die während des Aufenthalts im Impfzentrum gelten.
 

  • Können Menschen mit Vorerkrankungen, die sich nicht in der Coronaimpfverordnung wiederfinden, im Einzelfall schneller geimpft werden?
    Ja. Seit 26. Februar 2021 gibt es eine neue Regelung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen zum Umgang mit Einzelfallentscheidungen im Rahmen der Coronaschutzimpfung. Es sind nun Einzelfallentscheidungen zur vorzeitigen Coronaschutzimpfung von Menschen mit Vorerkrankungen möglich, die sich in der Liste der Coronaimpfverordnung nicht wiederfinden.
     

  • Für wen kommen solche Einzelfallentscheidungen infrage?
    Für eine Einzelfallentscheidung kommen Personen infrage, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund der Seltenheit der Erkrankung oder der besonderen Schwere keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum möglichen Verlauf einer Corona-Infekektion vorliegen, aber von einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf auszugehen ist. Dies kann beispielsweise für Menschen gelten, die aufgrund einer unmittelbar anstehenden Chemotherapie ihre Impfberechtigung prüfen lassen wollen.

    Ausgenommen von diesem Verfahren sind ausdrücklich diejenigen chronisch Kranken, die in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes bereits einer bestimmten Priorisierungsstufe zugeordnet sind (siehe § 3 und § 4 der Coronavirus-Impfverordnung).

    Voraussetzungen für die Antragstellung sind, dass die antragstellende Person ihren Erstwohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort im Kreisgebiet hat und ein eindeutiges ärztliches Zeugnis vorgelegt wird, das nach Vorgabe des Landes NRW nicht vor dem 08.02.2021 ausgestellt sein darf. 
    Sofern die Zugehörigkeit zu der Priorisierungsstufe 2 zweifelsfrei bescheinigt wird, erhält der Antragstellende einen Impftermin ab dem Zeitpunkt, an dem das Land NRW die Impfung der Gruppe der Vorerkrankten aus Stufe 2 freigibt (=voraussichtlich Ende März).
    Im Oberbergischen Kreis können entsprechende Anträge ab dem 8. März 2021 unter www.obk.de/impftermin eingereicht werden.
     

  • Wie beantragt man eine Einzelfallentscheidung?
    Betroffene benötigen zunächst ein qualifiziertes Zeugnis ihrer behandelnden Ärzte. Es darf nicht vor dem 8. Februar 2021 (Zeitpunkt des Inkraftretens der Coronaimpfverordnung) ausgestellt worden sein. Danach ist ein Antrag – inklusive des Zeugnisses – auf Einzelfallentscheidung bei der zuständigen Behörde zu stellen. Für antragstellende Personen, die ihren Erstwohnsitz bzw. ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort im Oberbergischen Kreis haben, ist das unter www.obk.de/impftermine möglich. 
     

  • Was passiert, wenn die zuständige Behörde Zweifel am ärztlichen Zeugnis hat?
    In diesem Fall kann der Kreis bzw. die kreisfreie Stadt den Antrag zur Prüfung an die Deutsche Rentenversicherung Rheinland beziehungsweise Westfalen weiterleiten. Die Rentenversicherung kann während der Prüfung keine Auskünfte zum Bearbeitungsstand erteilen. Bitte sehen Sie von Einzelanfragen auf anderen Wegen im Gesundheitsamt, Impfzentrum, Bürgertelefon oder anderen Stellen des Oberbergischen Kreises ab.
     

  • Wann kommt das Ergebnis der Einzelfallprüfung?
    Die antragstellende Person soll zeitnah ein Ergebnis mitgeteilt bekommen. Bei positiver Prüfung wird ein Impfermin im jeweiligen Impfzentrum vereinbart.
     

  • Gilt die Regelung zur Einzelfallentscheidung für alle Personen mit Vorerkrankung?
    Nein. Von der Regelung zur Einzelfallentscheidungen sind ausdrücklich diejenigen chronisch Kranken ausgenommen, die in der Coronaimpfverordnung des Bundes bereits anderweitig genannt werden. In den nachfolgend aufgeführten Fällen muss kein Antrag auf Einzelfallentscheidung gestellt werden, da die Genannten ein gesondertes Impfangebot im März 2021 erhalten. Dies sind

    • bei Schutzimpfungen mit hoher Priorität zum Beispiel Personen nach OrgantransplantaKon, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression, Personen mit chronischer Nierenerkrankung und anderes mehr

    • und bei Personen mit erhöhter Priorität Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologischen Erkrankungen, Personen mit Asthma bronchialer oder chronisch entzündlicher Darmerkrankung und anderes mehr

      Eine vollständige Aufzählung ist unter § 3 Abs. 1 Nr. 2 a) – i) sowie § 4 Abs. 2 Nr. 1 a) – h) der Corona-Impfverordnung des Bundes zu finden: www.gesetze-im-internet.de/coronaimpfv_2021-02/
       

  • Kann ich mich auch in einem Impfzentrum außerhalb des Oberbergischen Kreises impfen lassen?
    Bei der Terminvermittlung über die Rufnummer 0800/ 116 117 01 wird in der Regel ein Termin im nächstgelegenen Impfzentrum angeboten. Auf besonderen Wunsch des Impfwilligen ist auch die Terminvergabe für ein Impfzentrum nach Wahl möglich.
    Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein

     
  • Wie kann ich einen Termin vereinbaren/absagen/verschieben?
    Die Terminvergabe für die Impfzentren erfolgt über die bundesweite Service-Hotline 0800/ 116 117 01 der Kassenärztlichen Vereinigung und unter www.116117.de erfolgen. Oberberger/innen, die über 80 Jahre alt sind und zuhause leben, können sich bereits für eine Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum anmelden.

    Nach der telefonischen Terminvereinbarung bekommen die Impfberechtigten eine Terminbestätigung per Post, inklusive weiterer Unterlagen, die zum Impftermin mitzubringen sind.
     
  • Welche Unterlagen muss ich zur Impfung mitbringen?

    • Terminbestätigung

    • Impfpass

    • Elektronische Gesundheitskarte (falls vorhanden)

    • Sie bekommen nach Ihrer Anmeldung alle notwendigen Unterlagen per zugesandt. Diese Unterlagen bringen Sie bitte ausgefüllt und unterschrieben zum Impftermin mit.

    • Medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste – falls vorhanden)

    • Nachweis für die priorisierte Berechtigung zur Impfung:

      • Altersnachweis: Personalausweis oder anderer Lichtbildausweis

      • Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor

      • Bei chronischen Erkrankungen: ärztliches Zeugnis

      • Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person
         

  • Muss ich mich impfen lassen?
    Nein. Die Impfung ist freiwillig.
     

  • Warum sollte ich mich impfen lassen?
    Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum eigenen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

    COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf kann sehr unterschiedlich sein: Es können keine Symptome (asymptomatisch), milde Krankheitszeichen (symptomarm) oder schwere Erkrankungen mit Lungenentzündung (Pneumonie) und weiteren Organbeteiligungen auftreten, die zum Lungen- und Multiorganversagen bis zum Tod führen können. Ein Teil der COVID-19-PatientInnen hat sich auch Wochen oder Monate nach Beginn der Erkrankung noch nicht wieder erholt und leidet weiterhin unter schweren Allgemeinsymptomen. Daten aus England (National Institute for Health Research: Living with Covid19) deuten darauf hin, dass etwa 40 % der Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, längerfristige Unterstützung benötigen und bei etwa 10 % der mild Erkrankten Symptome länger als 4 Wochen andauern.

    Da das Virus auch durch Personen übertragen werden kann, die keine Krankheitszeichen haben, und generell sehr leicht übertragbar ist, breitet sich das Coronavirus SARS-CoV-2 schnell aus. Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden.

    Der erste Impfstoff, der in Deutschland am 21. Dezember zugelassen wurde, war in der klinischen Erprobung sehr wirksam. Die Studiendaten zeigten, dass die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Virus zu infizieren, bei den COVID-19 geimpften TeilnehmerInnen um 95 % geringer war als bei den Placebo-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das bedeutet, dass eine gegen COVID-19 geimpfte Person nach einem Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Erregerübertragung (Transmission) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. Trotzdem bietet die Impfung einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung. Wie bei jeder Impfung können auch nach einer COVID-19-Impfung Impfreaktionen auftreten (siehe auch „Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer CO-VID-19-Impfung beobachtet?“). Der Nutzen einer Impfung überwiegt jedoch bei weitem die Risiken.

    Wirksame und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung einen Immunschutz gegen das Virus entwickelt haben. Durch die Impfung wird eine bedeutende Bevölkerungsimmunität ausgebildet und das Risiko schwerer COVID-19 Erkrankungen sehr stark reduziert.
    Quelle: www.infektionsschutz.de

     
  • Wer wird zuerst geimpft? Gibt es eine festgelegte Reihenfolge?
    Die Corona-Impfverordnung der Bundesregierung legt die Impfprioritäten fest. Die Impfverordnung ist auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums einsehbar: www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung (Am Seitende) und unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940.

    Wann die einzelnen Stufen geimpft werden können, hängt maßgeblich von der Menge des bereitstehenden Impfstoffs ab. Der Oberbergische Kreis informiert unter www.obk.de/impftermin darüber, welche Personen aktuell ein priorisiertes Impfangebot erhalten und darüber, auf welchem Weg Impftermine vereinbart werden können.
     
  • Wie wird die Impfberechtigung festgestellt?
    In der ersten Phase der Impfungen mit höchster Priorität wird die Impfberechtigung in der Regel über das Alter des Impfwilligen (Personalausweis) festgestellt, die berufliche Tätigkeit über einen Arbeitgebernachweis geprüft. Bei Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen erfolgt der Nachweis über eine Bescheinigung der Einrichtung. Laut Impfverordnung benötigen Patienten mit Vorerkrankungen der Priorisierungsstufen zwei und drei ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine vorrangige Impfung nachweisen können.
    Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein

     
  • Reicht eine Impfung aus? Wie kann ich einen Termin für die Zweitimpfung vereinbaren?
    Um den Schutz zu komplettieren, sind zwei Impfungen notwendig. Der Abstand zwischen den beiden Impfungen richtet sich nach den Angaben des Herstellers. Impfberechtigte erhalten beide Termine sofort bei ihrem ersten Anruf der Nummer 0800 116 117 01. Beide Termine werden postalisch bestätigt.

     
  • Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?
    Bitte erscheinen Sie zu Ihrem Termin pünktlich und bitte nur dann, wenn Sie sich gesund fühlen und keine Erkältungssymptome haben. Einlass wird frühestens 15 Minuten vor Ihrem Termin gewährt. Am Eingang des Impfzentrums wird überprüft, ob Sie Fieber oder Erkältungssymptome haben. Wenn Sie kein Fieber oder Erkältungssymptome haben, begeben sie sich anschließend zur Anmeldung. Dort erhalten Sie eine Wartenummer und gehen damit in den Wartebereich. Hier wird Ihnen auf einer Hinweistafel angezeigt, in welche Kabine Sie zum Impfen gehen müssen. Nach der Impfung gehen Sie in den Beobachtungsbereich und nehmen dort ca. 30 Minuten Platz. Dieser Bereich steht unter medizinischer Aufsicht. Bevor Sie das Impfzentrum verlassen, melden Sie sich bitte am Schalter „Abmeldung“ ab.

     
  • Dürfen mich Angehörige zur Impfung begleiten?
    Sofern Sie auf eine Begleitperson angewiesen sind, beachten Sie bitte, dass pro Impfling nur eine Person zusätzlich erlaubt ist. Wenn Sie nicht zwingend auf eine Begleitperson angewiesen sind, verzichten Sie bitte auf eine Begleitung im Impfzentrum. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass es nicht möglich sein wird, die Begleitperson ebenfalls zu impfen.

     
  • Kann ich das Impfzentrum nach der Impfung direkt verlassen?
    Nach der Impfung müssen Sie zur Nachbeobachtung für mindestens 30 Minuten im Impfzentrum bleiben. Es ist geschultes Personal vor Ort. Der Oberbergische Kreis stellt die Notfallversorgung vor Ort sicher. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Sanitätsbereich mit Behandlungsmöglichkeiten.

     
  • Kostet mich die Impfung etwas?
    Die Impfung ist kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Kosten für die Medizinprodukte (Spritzen und Kanülen) übernehmen die Länder. Darüber hinaus teilen sich die Länder mit dem Bund die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Impfzentren.

     
  • Kann ich mich impfen lassen, wenn ich COVID-19 schon hatte?
    Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass man nach einer COVID-19 Erkrankung immun ist. Wie lange die Schutzwirkung anhält ist jedoch noch nicht abschließend zu beantworten. Wenn Sie bereits erkrankt waren, ist eine Impfung deshalb erst einmal nicht notwendig. Bei unbemerkt durchgemachter Infektion ist eine Impfung jedoch nicht schädlich.
    Quelle: www.infektionsschutz.de

     
  • Gibt es Gründe, die gegen eine Impfung sprechen?
    Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist, z.B. bei einer akuten Erkrankung mit Fieber. Oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden vor der Impfung abgefragt.

    Zurzeit sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre von der Impfung ausgeschlossen, ebenso Schwangere und Mütter in der Stillzeit.

    Die Impfung ist eine einzigartige Chance, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.
    Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen  

     
  • Ich habe Allergien. Sollte ich etwas beachten?
    Seit Einführung der Impfung in England und den USA wurde über einige anaphylaktische Reaktionen bei Geimpften berichtet. Diese Überempfindlichkeitsreaktionen traten kurz nach der Impfung auf und mussten ärztlich behandelt werden. Solche Zwischenfälle können, wie auch bei anderen Impfungen, auftreten. Genaue Daten zur Häufigkeit solcher Reaktionen nach der Coronaschutz-Impfung sind aktuell noch nicht verfügbar.

    Folgende Hinweise sollten bei den Impfungen berücksichtigt werden:
    • Im Rahmen des Aufklärungsgesprächs soll eine allergische Disposition, auch bei Kosmetika, erfragt werden.
    • Bei bekannten Allergien gegenüber Inhaltsstoffen des COVID-19-Impfstoffs ist die Impfung kontraindiziert.
    • Sind früher allergische Reaktionen nach der Gabe von anderen Impfstoffen aufgetreten, soll die Nachbeobachtungszeit auf 30 Minuten verlängert werden.
    • Bei anderen Allergien (ohne Anaphylaxie) in der Anamnese (Nahrungsmittel, Insektengift, Inhalationsallergien, Unverträglichkeit oraler Medikamente) kann die Impfung regulär erfolgen.
    • Ist eine anaphylaktische Reaktion nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis aufgetreten, sollte die 2. Impfstoffdosis nicht gegeben werden.
      Quelle: www.infektionsschutz.de

       
  • Welche Impfstoffe werden eingesetzt?
    Das Paul-Ehrlich-Institut informiert auf seiner Internetseite über die derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19: https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html. Diese Impfstoffe werden durch den Bund an die Ländern und durch die Länder an die Impfzentren ausgeliefert.

     
  • Sind die Impfstoffe überhaupt sicher?
    Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht (präklinische und klinische Phase, Zulassungsprüfung, Auflagen der Zulassungsbehörden und Marktzulassung, Nachzulassungsbeobachtung). Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle („Surveillance“) zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und unabhängig vom Hersteller – durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden.

    Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in drei Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden, nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU.

    Auch bei einem neuen Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen (sehr selten heißt z. B. 1 Fall auf > 10.000 Geimpfte) erst im Verlauf der weiteren Beobachtung (Surveillance) erfasst werden. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) haben angekündigt, den Zulassungsprozess aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten zu vereinfachen. Dabei bleibt die Sicherheit der Impfstoffe jedoch oberste Priorität.
    Quelle: www.infektionsschutz.de

     
  • Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer COVID-19-Impfung beobachtet?
    Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Die STIKO hat zunächst nur die Evidenz für den BioNTech/Pfizer Impfstoff bewertet. Dabei wurde die Häufigkeit von Impfreaktionen und Nebenwirkungen, die innerhalb von bis zu 14 Wochen nach Verabreichung des Impfstoffs auftraten, bei Geimpften mit einer Placebogruppe verglichen.

    Was lokale Reaktionen anbetrifft, so berichteten in der Altersgruppe 16-55 Jahre 83% der Geimpften und 14% der Teilnehmer der Placebo-Gruppe über Schmerzen an der Einstichstelle nach der ersten Dosis. 6% der Geimpften und 1% der Placebo-Gruppe dieser Altersgruppe berichteten über Rötung an der Einstichstelle, während 6% vs. 0% über Schwellung klagten. Insgesamt traten in der Altersgruppe der >55-Jährigen weniger Lokalreaktionen auf.

    Unter den systemischen Reaktionen waren Abgeschlagenheit (fatigue; Impfung: 47%; Placebo: 33%), Kopfschmerzen (42% vs. 34%) sowie Muskelschmerzen (21% vs. 11%) die häufigsten Ereignisse nach der 1. Dosis in der Altersgruppe 16-55 Jahre. Nach der zweiten Impfstoffdosis traten systemische Reaktionen ähnlich häufig auf.

    Insbesondere schwere unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad und solche, die als lebensbedrohlich klassifiziert wurden, traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Vier schwere unerwünschte Ereignisse wurden als impfstoffbezogen klassifiziert (Schulterverletzung; axilläre Lymphadenopathie; paroxysmale ventrikuläre Arrhythmie; Parästhesie des rechten Beins). Weder in der Verum- noch in der Placebogruppe traten Todesfälle auf, die auf die Injektion des Impfstoffs oder der Kochsalzlösung zurückzuführen waren.
    Quelle: RKI

     
  • Wo kann ich den Verdacht einer Nebenwirkung melden?
    Sollten Sie den Verdacht einer Nebenwirkung haben, können Sie dies sowohl Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt als auch beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) als oberster Bundesbehörde, Ihrem örtlichen Gesundheitsamt oder online melden. Weiterhin können Sie Nebenwirkungen in der „SafeVac“-App des PEIs melden.
    Hier können Sie die App im Apple AppStore und hier im Google Play Store herunterladen.
    Quelle: www.infektionsschutz.de

     
  • Werden meine Kosten für eine Taxifahrt zum Impfzentrum übernommen?
    Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Fahrtkosten durch die jeweilige Krankenkasse übernommen. Hierzu sollte sich der Impfling vor Fahrtantritt mit der eigenen Krankenkasse in Verbindung setzten und dort eine qualifizierte Aussage erfragen.

     

  • Wo bekomme ich weitere Informationen?
    Das Land NRW hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung geschaltet:
    0211 / 9119-1001. Informationen erhalten Sie zudem auf den nacgfolgenden Internetseiten:

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/COVID-19.html
    Internetseite des Robert Koch-Instituts

    https://www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf
    Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

    www.land.nrw/de/corona/impfung
    Internetseite des Landes NRW

    https://www.kvno.de/
    Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein

 

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FAQ Kontaktbeschränkung für den privaten Bereich:


Ab dem 24.04.2021 greifen auch im Oberbergischen Kreis die Vorgaben der bundesweiten Corona-Notbremse. Das Bundesgesundheitsministerium stellt auf seiner Internetseite ein FAQ zum vierten Bevölkerungsschutzgesetz bereit.

Den verbindlichen Wortlaut und die Ausnahmen entnehmen Sie bitte dem vierten Bevölkerungsschutzgesetz, welches im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 18 vom 22.04.2021 unter www.bgbl.de verkündet wurde.

 

  • Wie viele Personen dürfen sich treffen? 
    Ein Hausstand darf maximal eine weitere Person treffen. Die weitere Person darf von Kindern aus ihrem Hausstand (bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres)  begleitet werden. Der Ort des Treffens spielt keine Rolle!

     
  • Welche Ausnahmen gelten?
    Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Haushalts, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern, oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts oder im Rahmen von Veranstaltungen bis 30 Personen bei Todesfällen stattfinden, bleiben unberührt.

     
  • Was gilt für getrennt lebende Familien?
    Die Regelung findet keine Anwendung bei der Wahrnehmung eines Sorge- und Umgangsrechts.
     
  • Gelten Paare, die nicht zusammen wohnen, als ein Hausstand?
    Nein.

  • Gilt die Kontaktbeschränkung auch für Personen, die nicht im Kreisgebiet leben?
    Die Regelungen gelten für alle Personen, die sich im Kreisgebiet aufhalten, unabhängig vom eigentlichen Wohnort.

     
  • Gilt die Kontaktbeschränkung auf für dienstliche Tätigkeiten (z.B. Handwerker, die ins Haus kommen)?
    Die Kontaktbeschränkung gilt nicht für berufliche oder dienstliche Tätigkeiten.

     
  • Gilt die Kontaktbeschränkung auch bei Umzügen?
    Die Kontaktbeschränkung für den öffentlichen und privaten Bereich gilt grundsätzlich auch bei Umzügen.

 

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FAQ Ausgangsbeschränkung. (Foto: Korn V.)

FAQ Ausgangsbeschränkung:


Ab dem 24.04.2021 greifen auch im Oberbergischen Kreis die Vorgaben der bundesweiten Corona-Notbremse. Das Bundesgesundheitsministerium stellt auf seiner Internetseite ein FAQ zum vierten Bevölkerungsschutzgesetz bereit.

Den verbindlichen Wortlaut und die Ausnahmen entnehmen Sie bitte dem vierten Bevölkerungsschutzgesetz, welches im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 18 vom 22.04.2021 unter www.bgbl.de verkündet wurde.

 

  • In welchem Zeitraum gilt die Ausgangsbeschränkung?
    Die Ausgangsbeschränkung gilt von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr.
     
  • Welche Ausnahmen gelten?
    Die Ausgangsbeschränkung greift nicht, wenn der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung oder Unterkunft und dem dazugehörigen Grundstück, folgenden Zwecken dient:
    • der Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,  
    • der Berufsausübung im Sinne des Artikels 12 Absatz 1 des Grundgesetzes, soweit diese nicht gesondert eingeschränkt ist, der Ausübung des Dienstes oder des Mandats, der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderer Medien,
    • der Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts,
    • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger oder der Begleitung Sterbender,
    • der Versorgung von Tieren,
    • aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Zwecken oder
    • zwischen 22 und 24 Uhr der im Freien stattfindenden allein ausgeübten körperlichen Bewegung, nicht jedoch in Sportanlagen.
       
  • Darf ich mich während der Ausgangsbeschränkung nur in der Wohnung aufhalten?
    Wenn zu Ihrer Wohnung ein Balkon oder Garten gehört (Privatgrundstück), dürfen Sie sich auch dort aufhalten. Zwischen 22:00 Uhr und 00:00 Uhr ist außerdem erlaubt, sich alleine draußen auch außerhalb des Privatgrundstückes zu bewegen.
     
  • Darf ich mit meinem Hund während der Ausgangsbeschränkung spazieren gehen?
    Ja, „Gassi gehen“ ist erlaubt.
     
  • Ich bin während der Ausgangsbeschränkung aus beruflichen Gründen unterwegs. Muss vor Ort eine Ausnahmegenehmigung vorgelegt werden oder kann diese nachgereicht werden?
    Es hängt von der Glaubwürdigkeit des Vortrages ab. Eine Bescheinigung ist nicht zwingend erforderlich. Wird ein Vortrag als unglaubwürdig angesehen, kann er im daraus resultierenden Ordnungswidrigkeits-Verfahren durch eine nachgereichte Bescheinigung korrigiert werden. Unternehmen können Ihren Mitarbeiter*innen eine Bescheinigung ausstellen, aus der hervorgeht, dass die Mitarbeiter*innen aufgrund ihrer Tätigkeit auch während der nächtlichen Ausgangsbeschränkung unterwegs sind.
     
  • Was ist mit Lieferdiensten?
    Die Essensauslieferung nach 22 Uhr ist möglich, weil die Auslieferung dienstlich begründet ist. Selbstabholungen sind nach 22 Uhr aufgrund der Ausgangsbeschränkung nicht mehr möglich. Der Betrieb sollte den Mitarbeiter*innen jedoch eine Bescheinigung ausstellen, aus der hervorgeht, dass die Mitarbeiter*innen aufgrund ihrer Tätigkeit im Lieferdienst auch während der nächtlichen Ausgangsbeschränkung unterwegs sind.
     
  • Dürfen ehrenamtliche Feuerwehrleute zwischen 22 und 5 Uhr noch zum Einsatz?
    Ja, sie dürfen. Die Kreisleitstelle wird alle Einsätze der Polizeileitstelle melden. Bei einer Kontrolle kann der Vortrag angehaltener Feuerwehrleute entsprechend als glaubwürdig eingestuft werden.
     

  • Gilt die Ausgangsbeschränkung auch, wenn ich mit dem Auto etc. unterwegs bin?
    Die Ausgangsbeschränkung gilt für jede Person unabhängig vom Fortbewegungsmittel.
     

  • Gilt die Ausgangsbeschränkung auch für Personen, die nicht im Kreisgebiet leben?
    Die Regelungen gelten für alle Personen, die sich im Kreisgebiet aufhalten, unabhängig vom eigentlichen Wohnort.
     

  • Darf ich mich während der Ausgangssperre zu einem Ort außerhalb des Kreises bewegen (z.B. mit dem Auto)?
    Nur, wenn das Verlassen der eigenen Wohnung unter einem og. Ausnahmegrund erfolgt. Das Ziel spielt hierbei keine Rolle.
     

  • Kann ich meine/n Lebenspartner*in während der Ausgangsbeschränkung in seiner/ihrer Wohnung besuchen?
    Die Fahrt zum Partner oder der Partnerin sollte vor Beginn oder nach Ablauf der Ausgangsbeschränkung stattfinden.
     

  • Gibt es Ausnahmen für an verschiedenen Orten lebende Partner/innen (mit oder ohne Trauschein)?
    Es gibt keine Ausnahmen für Partner/innen. Sie müssen grundsätzlich darauf achten, dass Sie sich in dem Zeitraum der Ausgangsbeschränkung nicht mehr im öffentlichen Raum aufhalten.
     

  • Darf sich eine auswärtige Person, der eine/n Oberberger*in besucht hat, nach Beginn der Ausgangsbeschränkung aus dem Oberbergischen Kreis entfernen?
    Nein. Die Person muss den Oberbergischen Kreis um 22:00 Uhr verlassen haben.
     

  • Darf ich während der Ausgangsbeschränkung öffentliche Verkehrsmittel nutzen?
    Das hängt davon ab, aus welchem Grund Sie Bus oder Bahn nutzen. Jeder Fahrgast muss individuell einen der genannten Ausnahmegründe erfüllen.         
     

  • Kann ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und anschließend während der Sperrstunde noch zu Fuß zu meiner Wohnung gehen?
    Wenn keine Ausnahme greift nicht. Sie müssen die Rückreise so antreten, dass Sie um 22.00 Uhr das öffentliche Verkehrsmittel verlassen haben und dann bis um 00:00 Uhr alleine auf dem Weg nach zuhause sind.

  • Wird die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung kontrolliert? Werden Verstöße bestraft?
    Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden sowie die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Maßnahmen. Bei Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung beträgt das Bußgeld im Regelfall 500 €.

     

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FAQ Unternehmen:
 

  • Mit welchen Unterlagen können Mitarbeiter/innen ihre Quarantänedauer belegen?
    Das Gesundheitsamt versendet für positiv getestete Personen sowie deren Haushaltangehörige keine individuelle schriftliche Quarantäneanordnung mehr. Die Corona-Test- und Quarantäneverordnung NRW ersetzt die individuelle schriftliche Quarantäneanordnung. Die Corona-Test- und Quarantäneverordnung NRW dient zur Vorlage beim Arbeitgeber.

    Neben einem Ausdruck der Corona-Test- und Quarantäneverordnung NRW können Mitarbeiter/innen Ihre Quarantänedauer zusätzlich mit folgenden Unterlagen belegen:
     
    • Laborauftrag mit 10-stelliger Nummer
    • Beleg über positives Laborergebnis

Diese Unterlagen werden auch benötigt, wenn Verdienstausfall geltend gemacht werden soll.
Die Übermittlung der erforderlichen Unterlagen erfolgt in eigener Zuständigkeit und wird nicht durch das Gesundheitsamt übernommen.
 

  • Wie sollte bei freiwilliger häuslicher Isolation vorgegangen werden?
    Das Gesundheitsamt empfiehlt Personen, mit einem geringeren Infektionsrisiko (Kat. II), eine freiwillige häusliche Isolation. Die Isolation ist freiwillig und nicht mit einer angeordneten Quarantäne gleichzusetzen. Es kann kein Verdienstausfall geltend gemacht werden.

    Mit betroffenen Mitarbeiter/innen sollte über Alternativen zur Präsenz am Arbeitsplatz (Homeoffice, Freistellung) gesprochen werden. Sollten keine Alternativen realisierbar sein, sollten die Mitarbeiter/innen den Arbeitsplatz unter verstärkten Schutzmaßnahmen aufsuchen. Das Gesundheitsamt empfiehlt das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung, verstärkte Händehygiene und die Einhaltung des Mindestabstands.

    Sofern während der Isolation Symptome auftauchen, sollte eine Meldung über www.obk.de/virusmelder beim Gesundheitsamt erfolgen.
     
  • Wie kann Verdienstausfall geltend gemacht werden?
    Verdienstausfall kann bei angeordneter Quarantäne über den Landschaftsverband Rheinland (LVR) geltend gemacht werden. Die Beantragung erfolgt über den Arbeitgeber. Selbstständige reichen den Antrag eigenständig ein.

    Der LVR informiert auf seiner Internetseite über die Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot.

    Weitere Informationen zu Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen nach §56 Abs. 1 und §56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) stellt das Innenministerium auf der Infoseite ifsg-online.de bereit.
     
  • Wo erhalten Unternehmen weitere Informationen zum Thema?
    Die Wirtschaftsförderung Oberbergischer Kreis stellt unter www.wf-obk.de/coronavirus Informationen für Unternehmen bereit (z.B. zu Liquiditätssicherung, Krediten oder Kurzarbeitergeld). Unternehmen können sich mit Ihren Fragen auch persönlich an die Wirtschaftsförderung werden:

    Kontaktstelle Wirtschaft
    Tel.: 02261 88-6868
    E-Mail: wirtschaftsfoerderung@obk.de  

 

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Corona Informationen. (Foto: Covid Vectors by Vecteezy)

 

 

Flyer der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung

Was Sie jetzt über Corona wissen müssen.

 

 

 

 

Albanisch - Shqiptar 
Çfarë duhet të dini mbi koronë 


Arabisch - العربية
ما يجب عليك
معرفته حالياً بشأن


Bulgarisch – Български
Какво трябва да знаете сега
за коронавируса


Chinesisch - 官話 / 官话
关于冠状病毒,您需要知道什么


Deutsch
Was Sie jetzt über Corona wissen
müssen



Englisch – English
What do you currently need to
know about corona


Farsi – فارسی
آنچه شما باید اکنون درباره کورونا بدانید


Französisch - Français
Que devez-vous savoir sur le
Coronavirus


Griechisch - ελληνική γλώσσα ellinikí glóssa
Τι πρέπει τώρα να γνωρίζετε για τον
κορονοϊό


Italienisch - Italiano
Cosa bisogna sapere sul Coronavirus


Kroatisch - hrvatski jezik
ŠTO TRENUTAČNO MORATE ZNATI O KORONAVIRUSU


Türkisch - Türkçe
Korona hakkında bilmeniz gerekenler


Russisch - Русский 
Что необходимо знать о коронавирусе


Polnisch - Polski
Co dziś musisz wiedzieć o koronawirusie


Rumänisch – Română
Ce trebuie să știți în prezent despre Corona


Spanisch - Español 
¿Qué debe saber sobre el coronavirus?


Tigrinja - ትግርኛ
ብዛዕባ ኮሮናቫይረስ እንታይ ክትፈልጡ የድልየኩም፧

 

Ungarisch - Magyar
Amit a koronavírusról most tudnia kell


Tschechisch – český
Co nyní musíte vědět o koronaviru


Vietnamesisch - 㗂越南
Bạn phải biết gì về đại dịch covid-19 hiện tại?

 

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Quarantäne. (Foto: Woman Vectors by Vecteezy)

 

 

Flyer des Robert Koch-Instituts

Häusliche Quarantäne (vom Gesundheitsamt angeordnet): Flyer für Kontaktpersonen

 


 

Albanisch - Shqiptar 
Infektimi me virusin e koronës dhe karantina në shtëpi

 

Arabisch - العربية
رادصإدليل للمتضررين (الاشخاص المخالطين للمريض)عدوى فيروس كورونا والحجر الصحي المنزلي

 

Bulgarisch – Български
Коронавирусна инфекция идомашна карантина


Deutsch
Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne


Englisch – English
Coronavirus infection and home quarantine

 

Farsi – فارسی
ابرای بیماران و بستگان آنایزوله کردن خانگی برای مبتلایانشده کووید-۱۹ تا
 

Französisch - Français
Infection au corona­virus et quarantaine à domicile



Persisch - زبان فارسی
عفونت کروناویروس و قرنطینه خانگی


Polnisch - Polski
Zakażenie koronawirusem i kwarantanna domowa

 

Rumänisch – Română
Infecția cu coronavirus și carantina la domiciliu
 

Russisch - Русский 
Коронавирусная инфекция и карантин в домашних условиях

 

Slowakisch - Slovenský
Koronavírusová infekcia adomáca karanténa

 

Spanisch - Español 
Infección por corona­virus y cuarentena en el domicilio
 

Tschechisch – český
Infekce koronavirema domácí karanténa

 

Türkisch - Türkçe
Koronavirüs enfeksiyonu ve evde karantina
 

Ungarisch - Magyar
Koronavírus-fertőzés és házikarantén
 

 

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Stay at home. (Foto: Abstract Vectors by Vecteezy)

 

 

Flyer des Robert Koch-Instituts

Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung: Flyer für Patienten und Angehörige

 

 


 

Albanisch - Shqiptar 
PËR PACIENTËT DHE FAMILJET E TYREVetë-izolimi në shtëpi meCOVID-19 të konfirmua

 

Arabisch - العربية
للمرضى وأقاربهمالعزل المنزلي في حالة التأكد من )19-كوفيد(الإصابة بفيروس كورونا

 

Bulgarisch – Български
ЗА ПАЦИЕНТИ И БЛИЗКИТЕ ИМДомашна изолация при потвърденозаболяване COVID-19


Deutsch
FÜR PATIENTEN UND ANGEHÖRIGE Häusliche Isolierung bei bestätigter COVID-19-Erkrankung


Englisch – English
FOR PATIENTS AND THEIR FAMILIESSelf-isolation at home with confirmed COVID-19

 

Farsi – فارسی
ابرای بیماران و بستگان آنایزوله کردن خانگی برای مبتلایانشده کووید-۱۹ تا
 

Französisch - Français
À L’ATTENTION DES PATIENTS ET DES PROCHESIsolement à domicile en cas d’infection au COVID-19 confirmée

 

Polnisch - Polski
DLA PACJENTÓW I CZŁONKÓW ICH RODZINDomowa izolacja w przypadku potwierdzonego zachorowania na COVID-19

 

Rumänisch – Română
ENTRU PACIENȚI ȘI MEMBRII FAMILIILOR ACESTORAIzolarea la domiciliu a persoanelor confirmate cu COVID-19
 

Russisch - Русский 
ДЛЯ ПАЦИЕНТОВ И ИХ БЛИЗКИХДомашняя изоляция при подтвержденном заболевании COVID-19

 

Slowakisch - Slovenský
PRE PACIENTOV A RODINNÝCH PRÍSLUŠNÍKOVDomáca izolácia pri potvrdenom ochorení COVID-19

 

Spanisch - Español 
PARA PACIENTES Y FAMILIARESAislamiento domiciliario en caso de enfermedad COVID-19 confirmada
 

Tschechisch – český
PRO PACIENTY A ČLENY JEJICH DOMÁCNOSTIDomácí izolace při potvrzeném onemocnění COVID-19

 

Türkisch - Türkçe
HASTALAR VE YAKINLARI İÇİNKesinleşmiş COVID-19 hastalığında evde izolasyon
 

Ungarisch - Magyar
BETEGEK ÉS HOZZÁTARTOZÓK SZÁMÁRAHázi izoláció igazolt COVID-19 megbetegedés esetén
 

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Impfung. (Foto: Impfen by Vectors Vecteezy)

 

 

Infoblatt des Robert Koch-Instituts

Impfung gegen COVID-19

 

 


 

Albanisch - Shqiptar 
FLETË INFORMUESEPër vaksinimin kundër COVID-19 (Corona Virus Disease 2019)–me vaksina me bazë mARN –(Comirnaty® nga BioNTech/Pfizer dheCOVID-19 Vaccine Moderna® nga Moderna)

 

Arabisch - العربية
نشرة توضيحيةبخصوص التطعيم الوقائي ضد كوفيد-19(مرض فيروس كورونا 2019)-بلقاحات mRNA(الحمض النووي الريبوزي المرسال) –(®Comirnatyمن BioNTech/Pfizerو®19 Vaccine Moderna-COVIDمن Moderna)بتاريخ1أبريل2021(يتم تحديث هذه النشرة التوضيحية باستمرار

 

Bulgarisch – Български
ИНФОРМАЦИОНЕН ЛИСТза ваксинация против COVID-19 (Corona Virus Disease 2019)–с инф. РНК-ваксини–(Comirnaty® на BioNTech/Pfizer иCOVID-19 Vaccine Moderna® на Moderna)


Dari - دری
ورقه معلوماتیجهتتطبیق واکسیناسیوندر مقابل مریضی COVID-19 (Corona Virus Disease 2019)–با واکسین های mRNA–(Comirnaty®از BioNTech/Pfizerو COVID-19 Vaccine Moderna®ازModerna)آپدیت شده در تاریخ 1اپریل2021(این ورقه معلوماتی به قسم دوامدار آپدیت میشود)


Englisch – English
INFORMATIONSHEETFor vaccination againstCOVID-19 (Corona Virus Disease 2019)–withmRNAvaccines–(Comirnaty® fromBioNTech/Pfizer andCOVID-19 Vaccine Moderna® fromModerna)

 

Farsi – فارسی
برگه اطلاعرسانیبرای واکسیناسیون در برابر کووید-19(بیماری کروناویروس2019)-با واکسنهای-mRNA (Comirnaty®از بیونتک/فایزر وواکسن کووید-19Moderna®از مدرنا)ازتاریخ1آوریل 2021(این برگه اطلاعرسانی به طور مداوم به روز رسانی میشود)
 

Französisch - Français
FICHE D’INFORMATIONPour la vaccination préventive contre le COVID-19 (Coronavirus Disease 2019)–avec des vaccins à ARNm –(Comirnaty® deBioNTech/Pfizer etCOVID-19 Vaccine Moderna® de Moderna)

 

Griechisch - ελληνική γλώσσα ellinikí glóssa
ΕΝΗΜΕΡΩΤΙΚΟ ΔΕΛΤΙΟΓια τον εμβολιασμό κατά του COVID-19 (Νόσος Κορονοϊού 2019)–με εμβόλια mRNA –(Comirnaty® της BioNTech/Pfizer καιCOVID-19 Vaccine Moderna® τηςModerna)

 

Polnisch - Polski
DLA PACJENTÓW I CZŁONKÓW ICH RODZINDomowa izolacja w przypadku potwierdzonego zachorowania na COVID-19

 

Italienisch - italiano
SCHEDA INFORMATIVAPer la vaccinazione anti-COVID-19 (Malattia da coronavirus2019)–con vaccini a mRNA–(Comirnaty® di BioNTech/Pfizer eCOVID-19 Vaccine Moderna® di Moderna)


Kroatisch - hrvatski jezik
INFORMACIJSKI LETAKO zaštitnom cijepljenju protivCOVID-19 (Corona Virus Disease 2019)–smRNAcjepivima–(Comirnaty® od BioNTech/Pfizer i COVID-19 Vaccine Moderna® od Moderne)


Kurdisch - کوردی
BELGEYA RAGEHANDINÊJi bo vaksînekirina li dijî Kovîd-19 (Vîrûsa Korona 2019)-Bi vaksînên mRNA -(Comirnaty® ji BioNTech/Pfizer ûCOVID-19 Vaccine Moderna® jiModerna

Paschtu - پښتو
معلومات پاڼهدCOVID-19(د کرونا ویروس ناروغۍ 2019)پروړاندې محافظتي واکسینونو لپاره-د mRNAواکسین سره -(دبایونټیک/فیزرکمیرناټیاودموډیرناCOVID-19 واکیسنموډیرنا


Polnisch - Polski
ARKUSZ INFORMACYJNYW sprawie szczepienia ochronnego przeciwko chorobie COVID-19 (Corona Virus Disease 2019)–przy użyciuszczepionekmRNA –(Comirnaty® z firmy BioNTech/Pfizer orazCOVID-19 Vaccine Moderna® firmy Moderna)


Rumänisch – Română
FIȘĂ INFORMATIVĂPrivind vaccinul împotrivaCOVID-19 (Corona Virus Disease 2019)–cu vaccinurimRNA –(Comirnaty® de la BioNTech/Pfizer șivaccinul COVID-19 Moderna® de la Moderna)


Russisch - Русский 
ИНФОРМАЦИОННЫЙ ЛИСТДля вакцинации против COVID-19 (коронавирусное заболевание 2019г.)-с вакцинами mRNA(Comirnaty® производстваBioNTech/Pfizerи вакцина Moderna® от COVID-19 производства Moderna)

 

Serbisch
INFORMATIVNI LISTO vakcinaciji protiv COVID-19 (Corona Virus Disease 2019)–saiRNKsadržajem vakcine–(Comirnaty® od BioNTech/Pfizer i COVID-19 Vaccine Moderna® od Moderne)

 

Spanisch - Español 
FOLLETO INFORMATIVOPara la vacunación preventiva contra la COVID-19 (Corona Virus Disease 2019, enfermedad de coronavirus 2019)-con vacunas de ARNm —(Comirnaty® de BioNTech/Pfizer y vacuna contra laCOVID-19 Moderna® de Moderna)
 

Tigrinisch / Tigrinya - ትግርኛ
ናይሓበሬታወረቐትብዛዕባመከላኸሊክታበትኣንጻርኮቪድ-19(Corona Virus Disease 2019)–ምስmRNA-ነገራትክታበት–(ኮሚርናቲ(Comirnaty)®ካብባዮንቴክBioNTech/ፋይዘርPfizer ከምኡውንናይኮቪድ-19 ክታበትሞዴርና® ካብሞዴርና)መርገጽ፦1 ሚያዝያ2021 (እዚቅጥዒመግለጺብቀጻሊይሕደስኣሎ)


Türkisch - Türkçe
HASTALAR VE YAKINLARI İÇİNKesinleşmiş COVID-19 hastalığında evde izolasyon
 

Urdu - اُردُو
معلوماتی پرچہCOVID-19(کوروناوائرسڈیزیز2019 )کے خلاف ٹیکہ کاری کے لیے–mRNAٹیکوںکے ساتھ–(BioNTech/Pfizerکا Comirnaty®اور Modernaکا COVID-19

Vietnamesisch - 㗂越南
TỜTHÔNG TINDành đểchích ngừa COVID-19 (Corona Virus Disease 2019)–với vắc-xin mRNA –(Comirnaty® của BioNTech/Pfizer vàCOVID-19 Vaccine Moderna® của Moderna)

 

 

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Weitere FAQs zum Coronavirus 2019 (nCoV) finden Sie beim Robert Koch Institut

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Letzte Änderung: 07. Mai 2021