FAQ Corona-Schutzimpfung

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Auf www.obk.de/impfen können Sie Impftermine in den Impfstellen des Oberbergischen Kreises buchen und die Haltestellen des Impfmobils einsehen.


Impfbuch für alle


„Das Impfbuch für alle“ entstand aus der Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), dem Robert Koch-Institut (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das Sachbuch bündelt Informationen aus aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und erzählt von den Anfängen des Impfens bis heute. 


Arabisch: كتاب التطعيم  للجميع

Englisch: THE VACCINATION BOOKLET FOR EVERYONE

Russisch: КНИГА О ВАКЦИНАЦИИ ДЛЯ ВСЕХ

Türkisch: HERKESE BİR AŞI KİTABI

 

  • Wie geht es nach der Schließung des Impfzentrums weiter?
    Neben der niedergelassene Ärzteschaft macht der Oberbergische Kreis ein ergänzendes Imfpangebot. Auf www.obk.de/impfen erfahren Sie dazu mehr.

     
  • Welche Unterlagen muss ich zur Impfung mitbringen?

    • Impfpass

    • Elektronische Gesundheitskarte (falls vorhanden)

    • Medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste – falls vorhanden)

      Auf www.obk.de/impfunterlagen erhalten Sie eine Übersicht, welche Unterlagen vor Ort ausgefüllt werden müssen.
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  • Warum sollte ich mich impfen lassen?
    Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum eigenen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

    COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf kann sehr unterschiedlich sein: Es können keine Symptome (asymptomatisch), milde Krankheitszeichen (symptomarm) oder schwere Erkrankungen mit Lungenentzündung (Pneumonie) und weiteren Organbeteiligungen auftreten, die zum Lungen- und Multiorganversagen bis zum Tod führen können. Ein Teil der COVID-19-PatientInnen hat sich auch Wochen oder Monate nach Beginn der Erkrankung noch nicht wieder erholt und leidet weiterhin unter schweren Allgemeinsymptomen. Daten aus England (National Institute for Health Research: Living with Covid19) deuten darauf hin, dass etwa 40 % der Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, längerfristige Unterstützung benötigen und bei etwa 10 % der mild Erkrankten Symptome länger als 4 Wochen andauern.

    Da das Virus auch durch Personen übertragen werden kann, die keine Krankheitszeichen haben, und generell sehr leicht übertragbar ist, breitet sich das Coronavirus SARS-CoV-2 schnell aus. Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden.

    Der erste Impfstoff, der in Deutschland am 21. Dezember zugelassen wurde, war in der klinischen Erprobung sehr wirksam. Die Studiendaten zeigten, dass die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Virus zu infizieren, bei den COVID-19 geimpften TeilnehmerInnen um 95 % geringer war als bei den Placebo-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das bedeutet, dass eine gegen COVID-19 geimpfte Person nach einem Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Erregerübertragung (Transmission) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. Trotzdem bietet die Impfung einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung. Wie bei jeder Impfung können auch nach einer COVID-19-Impfung Impfreaktionen auftreten (siehe auch „Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer CO-VID-19-Impfung beobachtet?“). Der Nutzen einer Impfung überwiegt jedoch bei weitem die Risiken.

    Wirksame und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung einen Immunschutz gegen das Virus entwickelt haben. Durch die Impfung wird eine bedeutende Bevölkerungsimmunität ausgebildet und das Risiko schwerer COVID-19 Erkrankungen sehr stark reduziert.
    Quelle: www.infektionsschutz.de

 

  • Reicht eine Impfung aus? 
    Um den Schutz zu komplettieren, sind immer zwei Impfungen notwendig (inwzischen auch bei Johnson&Johson). Der Abstand zwischen den beiden Impfungen richtet sich nach den Angaben des Herstellers. 

     
  • Kostet mich die Impfung etwas?
    Die Impfung ist kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Kosten für die Medizinprodukte (Spritzen und Kanülen) übernehmen die Länder. Darüber hinaus teilen sich die Länder mit dem Bund die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Impfzentren.

     
  • Kann ich mich impfen lassen, wenn ich COVID-19 schon hatte?

    Ja! Informationen dazu erhalten Sie auf der Internetseite des RKI.
     

  • Gibt es Gründe, die gegen eine Impfung sprechen?
    Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist, z.B. bei einer akuten Erkrankung mit Fieber. Oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden vor der Impfung abgefragt.

     
  • Ich habe Allergien. Sollte ich etwas beachten?
    Seit Einführung der Impfung in England und den USA wurde über einige anaphylaktische Reaktionen bei Geimpften berichtet. Diese Überempfindlichkeitsreaktionen traten kurz nach der Impfung auf und mussten ärztlich behandelt werden. Solche Zwischenfälle können, wie auch bei anderen Impfungen, auftreten. Genaue Daten zur Häufigkeit solcher Reaktionen nach der Coronaschutz-Impfung sind aktuell noch nicht verfügbar.

    Folgende Hinweise sollten bei den Impfungen berücksichtigt werden:
    • Im Rahmen des Aufklärungsgesprächs soll eine allergische Disposition, auch bei Kosmetika, erfragt werden.
    • Bei bekannten Allergien gegenüber Inhaltsstoffen des COVID-19-Impfstoffs ist die Impfung kontraindiziert.
    • Sind früher allergische Reaktionen nach der Gabe von anderen Impfstoffen aufgetreten, soll die Nachbeobachtungszeit auf 30 Minuten verlängert werden.
    • Bei anderen Allergien (ohne Anaphylaxie) in der Anamnese (Nahrungsmittel, Insektengift, Inhalationsallergien, Unverträglichkeit oraler Medikamente) kann die Impfung regulär erfolgen.
    • Ist eine anaphylaktische Reaktion nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis aufgetreten, sollte die 2. Impfstoffdosis nicht gegeben werden.
      Quelle: www.infektionsschutz.de

       
  • Welche Impfstoffe werden eingesetzt?
    Das Paul-Ehrlich-Institut informiert auf seiner Internetseite über die derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19: https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html. Diese Impfstoffe werden durch den Bund an die Ländern und durch die Länder an die Impfzentren ausgeliefert.

     
  • Sind die Impfstoffe überhaupt sicher?
    Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht (präklinische und klinische Phase, Zulassungsprüfung, Auflagen der Zulassungsbehörden und Marktzulassung, Nachzulassungsbeobachtung). Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle („Surveillance“) zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und unabhängig vom Hersteller – durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erfasst. Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden.

    Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in drei Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden, nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU.

    Auch bei einem neuen Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen (sehr selten heißt z. B. 1 Fall auf > 10.000 Geimpfte) erst im Verlauf der weiteren Beobachtung (Surveillance) erfasst werden. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) haben angekündigt, den Zulassungsprozess aufgrund der Dringlichkeit in einzelnen Punkten zu vereinfachen. Dabei bleibt die Sicherheit der Impfstoffe jedoch oberste Priorität.
    Quelle: www.infektionsschutz.de

     
  • Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer COVID-19-Impfung beobachtet?
    Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat die Evidenz aller zugelassenen Impfstoffe bewertet. Dabei wurde die Häufigkeit von Impfreaktionen und Nebenwirkungen, die innerhalb von bis zu 14 Wochen nach Verabreichung des Impfstoffs auftraten, bei Geimpften mit einer Placebogruppe verglichen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Bundesregierung: https://www.zusammengegencorona.de/impfen/basiswissen-zum-impfen/risiken-und-nebenwirkungen/

     
  • Wo kann ich den Verdacht einer Nebenwirkung melden?
    Sollten Sie den Verdacht einer Nebenwirkung haben, können Sie dies sowohl Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt als auch beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) als oberster Bundesbehörde, Ihrem örtlichen Gesundheitsamt oder online melden. Weiterhin können Sie Nebenwirkungen in der „SafeVac“-App des PEIs melden.
    Hier können Sie die App im Apple AppStore und hier im Google Play Store herunterladen.
    Quelle: www.infektionsschutz.de

     
  • Wo bekomme ich weitere Informationen?
    Das Land NRW hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung geschaltet:
    0211 / 9119-1001. Informationen erhalten Sie zudem auf den nacgfolgenden Internetseiten:

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/COVID-19.html
    Internetseite des Robert Koch-Instituts

    https://www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf
    Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

    www.land.nrw/de/corona/impfung
    Internetseite des Landes NRW

    https://www.kvno.de/
    Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein

 



Letzte Änderung: 11. März 2022