Gezielte Förderung naturwissenschaftlichen Nachwuchses

Gemeinsam mit dem Land und regionalen Partnern hat der Oberbergische Kreis das zdi-Zentrum investMINT Oberberg und das zdi-RobertaZentrum Oberberg im Berufskolleg Gummersbach-Dieringhausen jetzt offiziell gegründet.

Kreis gründet mit Land NRW das zdi-Zentrum investMINT Oberberg

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Wappen des Landes Nordrhein-Westfalen

Oberbergischer Kreis. Der Kreis hat den Wirtschafts- und Bildungsstandort Oberberg weiter gestärkt. Durch Beteiligung an einer Gemeinschaftsinitiative des Landes NRW fördert der Oberbergische Kreis den technisch- und naturwissenschaftlichen Nachwuchs und stärkt die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Gemeinsam mit dem Land und regionalen Partnern hat der Oberbergische Kreis das zdi-Zentrum investMINT Oberberg und das zdi-RobertaZentrum Oberberg jetzt offiziell gegründet, und zwar im Berufskolleg Gummersbach-Dieringhausen. Die Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (zdi) will mit anspruchsvollen Angeboten möglichst viele Schülerinnen und Schüler für ein ingenieur- und naturwissenschaftliches Studium begeistern. Kinder und Jugendliche sollen ihr technisches und naturwissenschaftliches Talent entdecken und nutzen. Die Initiative hat zum Ziel, die Innovationskraft des Landes langfristig zu sichern und dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Der Oberbergische Kreis verfügt jetzt über eines von landesweit 37 zdi-Zentren, die schulische und außerschulische Angebote im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich bieten. Landrat Hagen Jobi begrüßte NRW-Staatssekretär Helmut Dockter (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung) und die regionalen Partner des Projekts „nicht nur als Gäste des Oberbergischen Kreises, sondern vielmehr als Unterstützer einer Zielsetzung, unseren Bildungs- und Wirtschaftsstandort aktiv und zukunftsfähig zu gestalten.“ Das sei notwendig, um langfristig gut ausgebildete Fachkräfte zu erhalten, - wie auch Staatsekretär Helmut Dockter betonte. „Den Fachkräftemangel kann man am besten bekämpfen, wenn man junge Menschen früh für die MINT-Fächer begeistert.“ 

Das Bildungsbüro des Oberbergischen Kreises hat dafür bereits die Basis geschaffen. Koordinatorin Kerstin von Scheidt wird die Aktivitäten des neuen zdi-Zentrums von hier aus steuern. „Die zdi-Initiative passt sich nahtlos ins Bildungsnetzwerk ein“, sagt Kreisdirektor Jochen Hagt. „Es gibt bereits viele gute Initiativen zwischen Unternehmen und Schulen, die jetzt in die zdi-Zentren eingebettet werden.“

Der Kreisdirektor wünscht sich, dass bereits im Kindergartenalter das Interesse an den sogenannten MINT-Fächern geweckt wird und die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Bildungsweg begleitet werden. Dazu müssten die unterschiedlichen Partner aus Erziehung, Bildung, Industrie und Wirtschaft zusammenkommen und erkennen, was sie gemeinsam dazu beitragen können.

Mehr als 40 Partner haben bereits ihre Unterstützung bekräftigt und die gemeinsame Erklärung zur Gründung des zdi-Zentrums investMINT Oberberg unterzeichnet, unter anderem zahlreiche Unternehmen in der Region, Arbeitsagentur, die Fachhochschule Köln, Kindertagesstätten und Schulen. „Es ist wichtig, bei unseren Schülerinnen und Schülern den Bezug der Unterrichtsfächer zur Praxis herzustellen“, sagt Wolfgang Saupp, Leiter des Berufskollegs in Gummersbach-Dieringhausen. Das sei insbesondere im Mathematik-Unterricht von Nöten.

Mit Angeboten der Robotik-Kursen an den Partnerschulen des zdi-RobertaZentrums Oberberg erhalten zukünftig insbesondere Mädchen die Möglichkeit, Robotertechnik und Informatik mit spannenden Angeboten kennen zu lernen. Am Campus Gummersbach der Fachhochschule Köln sind rund 20 % der Studierenden weiblich. „Da ist noch mehr möglich“, meint Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp. Er erwartet, dass das zdi-RobertaZentrum bei jungen Mädchen technisches Interesse weckt und erhält.

Wie sehr die große Bedeutung der MINT-Fächer in den Schulen bereits ins Bewusstsein gerückt ist, wurde einmal mehr an vielen Info-Ständen im Foyer des Berufskollegs Oberberg deutlich.

Prof. Dr. Christian Averkamp, Staatssekretär Helmut Dockter und Kreisdirektor Jochen Hagt (v.li.n.re) im Bühnengespräch zur Gründung des zdi-Zentrums „investMINT Oberberg“ in Gummersbach. (Foto: Ministerium für Innovation NRW)

Prof. Dr. Christian Averkamp, Staatssekretär Helmut Dockter und Kreisdirektor Jochen Hagt (v.li.n.re) im Bühnengespräch zur Gründung des zdi-Zentrums „investMINT Oberberg“ in Gummersbach. (Foto: Ministerium für Innovation NRW)

Verleihung des zdi-Qualitätssiegels im Rahmen der Gründung des zdi-Zentrums „investMINT Oberberg“ in Gummersbach durch den Staatssekretär Helmut Dockter an den Landrat Hagen Jobi und die Partnern des zdi-Zentrums. (Foto: Ministerium für Innovation NRW)

Verleihung des zdi-Qualitätssiegels im Rahmen der Gründung des zdi-Zentrums „investMINT Oberberg“ in Gummersbach durch den Staatssekretär Helmut Dockter an den Landrat Hagen Jobi und die Partnern des zdi-Zentrums. (Foto: Ministerium für Innovation NRW)

Ingo Stockhausen, Ulrich Noß, Marius Galuschka, Dr. Jorg Nürmberger und Helmut Dockter (v.li.n.re.) bei der Übergabe des Roberta Siegels und einer ersten Roberta-Box. (Foto: Ministerium für Innovation NRW)

Ingo Stockhausen, Ulrich Noß, Marius Galuschka, Dr. Jorg Nürmberger und Helmut Dockter (v.li.n.re.) bei der Übergabe des Roberta Siegels und einer ersten Roberta-Box. (Foto: Ministerium für Innovation NRW)

Florian, Lorea und Konrad bringen gemeinsam mit Wissenschaftsstaatssekretär Helmut Dockter Knete zum Schwimmen. (Foto: Ministerum für Innovation NRW

Florian, Lorea und Konrad bringen gemeinsam mit Wissenschaftsstaatssekretär Helmut Dockter Knete zum Schwimmen. (Foto: Ministerum für Innovation NRW

 



Letzte Änderung: 10. Februar 2011