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03.04.2025: Auftaktveranstaltung im Bildungsnetzwerk Oberberg zum Fachkräftebedarf der Sozial- und Erziehungsbranche
37 Vertreterinnen und Vertreter von Trägern und Institutionen nahmen auf Einladung des Bildungsbüros Oberberg teil
Oberbergischer Kreis. Der Anfang ist gemacht: 37 Vertreterinnen und Vertreter von Trägern und Institutionen haben sich auf Einladung des Bildungsbüros Oberberg zum Thema Fachkräftebedarf in der Sozial- und Erziehungsbranche getroffen. Ziel war es, die aktuelle Situation im Hinblick auf den Fachkräftebedarf aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam das weitere Vorgehen zu erörtern.

„Der Fachkräftemangel in den Sozial-und Erziehungsberufen ist ein zunehmend, drängendes Problem, das auch den Oberbergischen Kreis betrifft und dringend angegangen werden muss. Fehlende Fachkräfte gefährden nicht nur die Bildung unserer Kinder, sondern auch die Stabilität unserer Wirtschaft steht auf dem Spiel. Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung ab 2026 wird der Druck weiter zunehmen. Daher ist es entscheidend, dass wir jetzt handeln und gemeinsam Lösungen entwickeln, um diese Herausforderung zu bewältigen“, beschreibt die Bildungsdezernentin des Oberbergischen Kreises, Birgit Hähn, das Handlungserfordernis.
Die Auftaktveranstaltung soll der Beginn eines kreisweiten und flächendeckenden Prozesses sein, der in der Folge durch abgestimmte Maßnahmen auf der operativen Ebene umgesetzt werden soll. „Lassen Sie uns gemeinsam innovative Ansätze erarbeiten, um den Fachkräftebedarf in der frühen Bildung zu sichern und unsere Region zukunftsfähig zu machen“, appelliert die Leiterin des Bildungsbüros Oberberg, Birgit Steuer und traf auf große Bereitschaft für ein gemeinsames Vorgehen.
Moderiert wurde die Auftaktveranstaltung von Kirsten Althoff mit Unterstützung von Til Farke aus der Regionalen Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement aus Münster.
Mirja Lange von der Technischen Universität Dortmund unterlegte in ihrem aufschlussreichen Impulsvortrag die Situation im Oberbergischen Kreis mit Daten und Fakten einer wissenschaftlichen Ausarbeitung. Kreisweite Perspektiven auf das Thema Fachkräftebedarfe im Sozial- und Erziehungsbereich ergaben sich in der regen anschließenden Diskussion. Der Fokus liegt dabei zunächst auf den Berufsfeldern Tagespflege, Kita und OGS. Thematisiert wurden dabei auch die komplexen Themenfelder Bildung und Ausbildung sowie Arbeit und Kinderbetreuung.
Peter Rothausen, Direktor des Caritasverbands für den Oberbergischen Kreis e. V. und Steffen Lengsfeld, Regionalvorstand des Johanniter-Regionalverbands Rhein.-/Oberberg waren sich einig darüber, dass sich diese Initiative lohne, da die riesige Herausforderung nur gemeinsam zu schultern sei. Verabredet ist es nun, in Zukunft als gemeinsame Initiative in verschiedenen Handlungsfeldern zu arbeiten, um zielgerichtete Maßnahmen zur Fachkräftesicherung zu ergreifen. Das Bildungsbüro Oberberg hat dazu eine Steuerungsgruppe installiert, deren Mitglieder die Handlungsfelder moderieren wird.
Letzte Änderung: 3. April 2025