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02.04.2025: Der Sozialführerschein hat Verständnis und weiteres Engagement bei Jugendlichen gefördert
Projekt der Ehrenamtsinitiative Weitblick in Engelskirchen ist nachhaltig erfolgreich
Oberbergischer Kreis. Wie wertvoll und nachhaltig der Austausch zwischen den Generationen sein kann, haben erneut 12 Schülerinnen und Schüler durch die Ehrenamtsinitiative Weitblick des Oberbergischen Kreises erlebt. Die Jugendliche haben am Weitblickstandort Engelskirchen den Sozialführschein erworben.

Bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz zum Erwerb des Sozialführerscheins, hatten sie Kontakt zu älteren Menschen in vier Pflegeeinrichtungen. Bei den Gesprächen und Aktivitäten mit den Seniorinnen und Senioren - begleitet von Fachkräften - erhielten die jungen Leute zunächst Einblicke in die Arbeit und in den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner.
"Beim gemeinsamen Sport, beim Basteln und Backen haben die Schülerinnen und Schüler schnell Berührungsängste gegenüber den Einrichtungen und den älteren Menschen abgebaut und entdeckt, wie wichtig menschliche Fürsorge, Nähe und Kontakt zu den Seniorinnen und Senioren ist.", sagt Hans-Willi Rudloff, der als Weitblicklotse in Engelskirchen unter anderem dieses Freiwilligen-Projekt organisiert. Bei der feierlichen Übergabe der Sozialführerscheine hat der Weitblicklotse den Ablauf und die Ziele des Projektes erläutert.
Die engagierten Jugendlichen der 9. Klasse der Sekundarschule Walbach hatten zum Erwerb des Sozialführerscheins zunächst 12 Stunden in den Pflegeinrichtungen AWO Altenzentrum, GFO Zentrum St. Josef, der Pflegewohngemeinschaft Lepperhammer und Haus Hohenfels in Engelskirchen absolviert. Anhand eines Alterssimulationsanzuges lernten die Schülerinnen und Schüler auch die körperlichen Schwierigkeiten älterer Menschen in der Praxis kennen.
Bei den gemeinsamen Aktivitäten und einer Feier, bei denen die Schüler auch selbstgebackene Plätzchen verschenkten, entstand eine herzliche Atmosphäre, die zu dauerhaften Kontakten und - über die 12 Stunden hinausgehenden - Besuchen führten.

Bereichernde Erfahrung für Schülerinnen und Schüler
So schilderte die Schülerin Lara Malzahn, dass ihr durch die Erfahrungen und Kontakte in der Einrichtung, der Umgang mit ihrem eigenen Großvater zu Hause wesentlich leichter falle. Sie habe jetzt ein anderes Verständnis für seine Eigenheiten und die für ihn relevanten Themen und Interessen entwickelt.
An der feierlichen Übergabe der Sozialführerscheine in der Wohngemeinschaft Lepperhammer durch den stellvertretenden Landrat Professor Dr. Friedrich Wilke und Bürgermeister Dr. Gero Karthaus haben - neben den Einrichtungsleitungen der Pflegeeinrichtungen und der Schulleitung der Sekundarschule - auch mit sichtbarem Stolz über die Leistung der Jugendlichen, die Eltern und der bereits erwähnte Großvater teilgenommen.
Weitere Informationen auf www.obk.de/weitblick.
Letzte Änderung: 2. April 2025