Finanzierung der Zentralisierung

 

Die Zentralisierung kostet Geld – aber sie spart langfristig. Denn der Betrieb vieler Standorte ist teuer. Die zentralisierte Verwaltung senkt Miet-, Energie- und Instandhaltungskosten.

Die Finanzierung der Zentralisierung ist auf solide und langfristig tragfähige Säulen gestellt. Ziel ist es, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Kreises nicht zu gefährden und gleichzeitig eine moderne Verwaltung für die nächsten Jahrzehnte zu schaffen.

 

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Kosten

 

Mit dem Kreistagsbeschluss vom 26.03.2026 wurde entschieden, dass nur der erste Bauabschnitt umgesetzt werden soll. Bauabschnitt zwei und drei wurden gestrichen.

Außerdem hat der Kreistag einem zentralen Punkt aus dem Koalitionsvertrag von CDU und SPD zugestimmt: Die Kosten für die Zentralisierung sollen auf 90 Millionen gedeckelt werden. Zudem soll durch das Architekturbüro weitere Einsparungsvorschläge erarbeitet werden.

 

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Finanzierungsquellen

 

  • Keine langfristigen Darlehen vom Kapitalmarkt.
  • Temporäre Entnahme aus der Pensionsrücklage.
  • Einsatz fest verzinslicher Wertpapiere als liquide Mittel.

Die Kreisverwaltung gibt sich selbst einen internen Kredit aus vorhandenem Vermögen bzw. Liquidität.

Dafür wird zum einen die Zahlung in die Pensionsrücklage für 10 Jahre ausgesetzt, sodass auf die jährliche Zuführung von durchschnittlich 7,5 Mio. Euro pro Jahr verzichtet wird.

Weiterhin werden rund 20 Mio. Euro demnächst fällig werdender Wertpapiere aus der aktuellen Pensionsrücklage (rund 112 Mio. Euro) entnommen.

Die Rückführung der Kreditierung ist wie folgt vorgesehen:

  1. Ab dem Jahr 2030 wird mit Fertigstellung der Baumaßnahme die jährliche Abschreibung in Höhe von rund 1,5 Mio. Euro genutzt, um die Pensionsrücklage über 60 Jahre wieder aufzufüllen.
     
  2. Weiterhin wird ab dem Jahr 2035 die Zuführung in die Pensionsrücklage analog der jährlich zu bildenden Pensionsrückstellungen wieder fortgeführt.

 

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Welche Auswirkungen hat dieses Finanzierungsmodell?

 

  • Kreisumlage: Die Last auf die Kreisumlage soll so gering wie nur möglich ausfallen, weshalb auch keine langfristigen Kredite vom Kapitalmarkt aufgenommen werden.
     
  • Abschreibungen: Die jährlichen Abschreibungen von 1,54 Mio. Euro werden kurz-, mittel- und langfristig durch eingesparte Mieten und Betriebskosten gedeckt.

  • Pensionsrücklage: Pensionsrücklage wächst für 10 Jahre nicht weiter.

  • Unter dem Strich gilt: Durch die realisierbaren Einsparungen für Mieten, Energiekosten usw. (s.o.) ergeben sich durch die Baumaßnahme für die Kreisumlage und die Bürgerinnen und Bürger keine zusätzlichen Belastungen! Im Gegenteil: Die Belastungen werden sich reduzieren, da die Abschreibungen in den nächsten 60 Jahren konstant sein werden, Mieten aber erfahrungsgemäß steigen. 

 

 

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Weitere Informationen

 

Vortrag BMP Finanzausschuss 19.03.2025

Download: Vortrag von BMP zu den Kosten der Zentralisierung
Finanzausschuss 19.03.2025

 

Vortrag OBK Finanzausschuss 19.03.2025

Download: Vortrag der Kreisverwaltung zu den Kosten der Zentralisierung
Finanzausschuss 19.03.2025
 

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Letzte Änderung: 31. März 2026