Amt 38 - Amt für Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz
Das Amt für Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz (Amt 38) ist dem Dezernat II zugeordnet.
Unsere Aufgaben
Brandschutzdienststelle
- Abwehrender Brandschutz (Beteiligung am bauaufsichtlichen Verfahren zur Berücksichtigung der Belange der Feuerwehren)
- Durchführung von Brandschauen und wiederkehrenden Überprüfungen
Die Entstehung, Ausbreitung und Auswirkung von Bränden im Voraus zu verhindern, das ist die Aufgabe der Brandschutzdienststelle. Mit ihrer präventiven Tätigkeit leistet diese Abteilung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor Schaden durch Brand und Brandrauch.
Feuer- und Rettungsleitstelle
- Annahme von Notrufen
- Disposition, Alarmierung und Koordination von Feuerwehr und Rettungsdiensteinsätzen
- Sonstige Hilfeersuchen (Tierrettung, Abstreuung von Ölspur etc.)
Die Feuer- und Rettungsleitstelle (Notruf 112) disponiert alle eingehenden Notrufe aus den Bereichen der Notfallrettung, des öffentlichen qualifizierten Krankentransportes und der Feuerwehr. Sie ist an 365 Tagen im Jahr Tag und Nacht mit vier Disponenten, die sowohl im Brandschutz als auch im Rettungsdienst ausgebildet sind, besetzt.
Ob medizinischer Notfall oder Brand, je nach Bedarf wird der Rettungsdienst und/oder die örtlich zuständige Feuerwehr alarmiert. Alle Rettungs- und Brandeinsätze werden von hier koordiniert und unterstützt, bis die notwendige Hilfe gewährleistet ist.
Zivil- und Bevölkerungsschutz
- Einsatz- und Gefahrenabwehrplanung
- Sicherstellung und Aufrechterhaltung der öffentlichen Daseinsvorsorge (sogenannte Grundversorgung) wie z. B. Gas-, Wasser- und Elektrizitätsversorgung
- Unterhalten von Katastrophenschutzeinheiten
Der Zivil- und Bevölkerungsschutz im Oberbergischen Kreis umfasst verschiedenste Aufgabenbereiche der Gefahrenabwehr. Hier erfolgt die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Aufgaben des Katastrophenschutzes, des Zivilschutzes, der zivilen Verteidigung und der Notfallvorsorge. Ziel ist es, mögliche Großschadensereignisse zu erkennen und vorzubeugen.
Zu den Aufgaben gehören die Erstellung und Fortschreibung von Gefahrenabwehrplänen sowie Vorsorgemaßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung im Rahmen der zivilen Verteidigung und des Zivilschutzes. Ebenso gehört die Aufstellung und Ausbildung von Einheiten des Katastrophenschutzes, die Betreuung der im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen und die Information der Bürgerinnen und Bürger zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Zentrale Atemschutzwerkstatt/Schlauchpflegerei
- Überprüfung, Wartung und Instandsetzung der Atemschutzgeräte der kommunalen Feuerwehren
- Reparatur, Reinigung und Pflege von Feuerwehrdruckschläuchen
Der Oberbergische Kreis unterhält eine Atemschutzwerkstatt, die alle Feuerwehrausstattung aus dem Bereich ‚Atemschutz’ überprüft, pflegt und instand setzt. Ebenfalls wird eine Schlauchwasch- und Trocknungsanlage für die Feuerwehrdruckschläuche vorgehalten. Hier erfolgt ebenfalls eine Überprüfung, Pflege und Instandsetzung der Feuerwehrdruckschläuche.
Unsere Ziele für Sie
Schnelle und qualitative Hilfe für Menschen in Not.
Zu jeder Zeit, an jedem Ort, für Jedermann!
Unsere Leistungen in Zahlen
Auf einer Fläche von 918,5 km² verteilen sich gegenwärtig elf Rettungswachen und fünf Notarztstandorte mit ca. 60 000 Notrufen pro Jahr. Durch diese Standorte wird an 365 Tagen, 24 Stunden am Tag, die Notfallversorgung für die Bevölkerung des Oberbergischen Kreises sowie für Teile des Rhein-Sieg-Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Märkischen Kreises in den Ortschaften Much, Ruppichteroth, Windeck, Overath, Kürten, Rönsahl und Kierspe sichergestellt.
Somit ist der Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises für die notfallmedizinische Versorgung von weit mehr als 300 000 Menschen verantwortlich.
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