Planungsprozess der Zentralisierung
Seit 15 Jahren beschäftigen sich der Oberbergische Kreis, der Kreistag und seine Gremien sehr intensiv damit, die Kreisverwaltung am vorhandenen Standort an der Moltkestraße zu zentralisieren.
Seit 2017 wird das Vorhaben zur Optimierung der Verwaltungsstruktur in mehreren Etappen durch politische Beschlüsse konkretisiert.
Externe Büros begleiteten den Prozess. Dabei stand stets die Suche nach einer nachhaltigen und gleichermaßen wirtschaftlichen Lösung im Fokus.
Mehrere Varianten bzw. Alternativen wurden im Rahmen von Machbarkeitsuntersuchungen und Kosten-Nutzen-Analysen gegenübergestellt.
Ergebnis aller Prüfungen unter dem Aspekt der Kosten-Nutzen-Relation:
Die beste Lösung ist eine Zentralisierung auf dem eigenen Grund und Boden in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Kreishaus.
Architektenwettbewerb, Entwürfe und Zuschlag
Der Kreistag beschließt am 04.10.2018, dass ein Realisierungswettbewerb durchgeführt wird, um konkrete Planungsvorschläge zur Zentralisierung des Kreishauses zu erhalten. Aufgabenstellung war es, die Programmfläche von 9.200 Quadratmetern in städtebaulich und architektonisch angemessener Weise auf dem Grundstück unterzubringen. Die Inhalte des durchgeführten Architektenwettbewerbes wurden unter städtebaulichen Aspekten sehr intensiv mit der Stadt Gummersbach abgestimmt.
15 Architekturbüros beteiligten sich am europaweit bekanntgemachten Wettbewerb. Drei Siegerentwürfe wurden gekürt. Den ersten Platz belegte der Vorschlag des Architekturbüros Hascher Jehle Design GmbH aus Berlin.
Erfahren Sie mehr zum Thema:
Pressemitteilung vom 24.01.2020
Im Jahr 2021 beauftragt der Kreistag die Verwaltung mit den drei Preisträgern ein Verhandlungsverfahren durchzuführen, das Raumprogramm neu zu fassen und die Vergabe vorzubereiten.
Im Jahr 2023 erhält schließlich das Architekturbüro Hascher Jehle Design GmbH den Zuschlag. Ein Architektenvertrag wird geschlossen.
Genauer hingeschaut: Zeitlicher Ablauf der Zentralisierung
Handlungsempfehlung
Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) mit der Empfehlung, den Gebäudebestand zu optimieren.
Handlungsempfehlung
Jahresbericht des Rechnungsprüfungsamts mit der Empfehlung:
„Es sollte dringend überlegt werden, den jetzigen dezentralen Verwaltungsgebäudebestand in einem Gebäude zu bündeln“.
Energetische Untersuchung
Die Verwaltung beauftragte im Jahr 2013 das Energieberatungsbüro „Adapton“ aus Aachen, die energetische Situation der vielen kreiseigenen Liegenschaften zu überprüfen.
Wirtschaftlichkeitsstudie
Wirtschaftlichkeitsstudie zur Standortoptimierung durch Drees & Sommer (Auftragsvergabe in 09/2013).
Gutachten
Gutachten ibs Baulandconsulting zur Nutzung des Lindengymnasiums | Beratung Neustrukturierung der Liegenschaften des OBK (durch Drees & Sommer).
Kreistagsbeschluss
Der Kreistag beauftragt die Verwaltung, einen Vorschlag zur Fortentwicklung der Immobilienstruktur zu unterbreiten.
Kreistagsbeschluss
Der Kreistag stimmt der Vorbereitung und Durchführung eines Realisierungswettbewerbes zu.
Ergebnis Realisierungswettbewerb
Das Preisgericht kührt am 17.01.2020 die Siegerentwürfe.
Kreistagsbeschluss
Der Kreistag beauftragt die Verwaltung mit den drei Preisträgern ein Verhandlungsverfahren durchzuführen, das Raumprogramm neu zu fassen und die Vergabe vorzubereiten.
Kreistagsbeschluss
Der Kreistag beschließt, die Planungsleistungen Hochbau an das Büro Hascher Jehle Architektur zu vergeben.
Architektenvertrag
Abschluss des Architektenvertrages mit Hascher Jehle.
Potenzialanalyse
Beauftragung von Avantago für eine Potenzialanalyse zur Zentralisierung der Kreisverwaltung.
Kreistagsbeschluss
Der Kreistag beauftragt die Verwaltung, bei der weiteren Planung eine abschnittsweise Realisierung zu berücksichtigen und zunächst über einen Bauabschnitt zu entscheiden.
Kreistagsbeschluss
Der Kreistag beschließt die Realisierung eines Bauabschnitts.
Voraussichtlicher Baubeginn
Als Baubeginn wird Oktober 2027 anvisiert.
Voraussichtliche Fertigstellung des Bauabschnitts
Für die Fertigstellung wird Oktober 2030 anvisiert.
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