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Pressemitteilung

Veröffentlichungsdatum: 2026-06-17

Hitzewelle vorhergesagt: Empfehlungen und Vorsorgetipps für die Sommerzeit Die Kreisverwaltung informiert monatlich zum Thema Notfallvorsorge. Diesmal geht es um Tipps und Empfehlungen für heiße Sommertage.

Die ist eine gemeinsame Pressemitteilung des Gesundheitsamts und des Amts für Rettungsdienst.

Oberbergischer Kreis. Für die kommenden Tage werden auch im Oberbergischen Kreis hochsommerliche Temperaturen und eine anhaltende Hitzebelastung erwartet. Der Oberbergische Kreis empfiehlt der Bevölkerung, sich frühzeitig auf die Wetterlage einzustellen, gesundheitliche Risiken ernst zu nehmen und besonders auf gefährdete Mitmenschen zu achten.

Der Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises verzeichnet bei anhaltenden Hitzeperioden regelmäßig Einsätze aufgrund von Kreislaufproblemen und Dehydratation. Ursache ist häufig eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme. "Ein Flüssigkeitsmangel kann den Kreislauf erheblich belasten. Wer Schwindel, starke Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder andere Beschwerden bemerkt, sollte umgehend reagieren und gegebenenfalls medizinische Hilfe in Anspruch nehmen", rät Dr. Ralf Mühlenhaus, Leiter des Amts für Rettungsdienst.

Angepaster Tagesablauf

Da Hitze ein gesundheitliches Risiko darstellt, weiß auch Kaija Elvermann, Leiterin des Gesundheitsamts: "Besonders ältere und chronisch kranke Menschen, Säuglinge und Kleinkinder reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen. Wichtig ist deshalb, ausreichend zu trinken, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und den Tagesablauf möglichst an die Hitze anzupassen."

Empfohlen wird, während der heißesten Tageszeit zwischen etwa 11:00 und 17:00 Uhr möglichst im Schatten oder in kühlen Innenräumen zu bleiben. Im Freien schützen Sonnencreme, Sonnenbrille, Kopfbedeckung sowie eine leichte, luftige Kleidung vor den Folgen intensiver Sonneneinstrahlung. Körperlich anstrengende Tätigkeiten und Sport sollten möglichst in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.

Auch in den eigenen vier Wänden lässt sich die Wärmebelastung reduzieren. Fenster sollten tagsüber geschlossen und verschattet werden. Gelüftet werden sollte vorzugsweise in den kühleren Nacht- und Morgenstunden. Ventilatoren oder Klimageräte können zusätzlich für Entlastung sorgen.

Aufeinander achten!

Neben dem eigenen Schutz spielt die gegenseitige Fürsorge eine wichtige Rolle. Besonders ältere Menschen und pflegebedürftige Personen bemerken die Auswirkungen von Hitze häufig erst spät. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch wohnungslosen Menschen sowie Personen, die allein leben oder gesundheitlich eingeschränkt sind. Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn sowie das persönliche Umfeld können dazu beitragen, gesundheitliche Notlagen frühzeitig zu erkennen.

„Ein kurzer Anruf, ein Besuch oder die Frage, ob Hilfe benötigt wird, kann in diesen Tagen viel bewirken. Hitze ist nicht nur eine persönliche Herausforderung, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Niemand sollte mit den Belastungen allein gelassen werden“, betont Birgit Hähn, Dezernentin für Sicherheit und Ordnung.

Besonders wichtig sei es außerdem, weder Menschen noch Tiere in geparkten Fahrzeugen zurückzulassen: "Hier besteht innerhalb kürzester Zeit Lebensgefahr."

Langfristig vorsorgen

Neben kurzfristigen Schutzmaßnahmen weist der Oberbergische Kreis auch auf die Bedeutung langfristiger Vorsorge hin. Begrünte Fassaden und Dächer, entsiegelte Flächen sowie schattenspendende Bäume und Sträucher tragen dazu bei, die Umgebungstemperatur zu senken.

Beim Neubau oder bei Sanierungen können Wärmeschutzfenster, Verschattungssysteme, eine gute Dämmung und hitzebeständige Baumaterialien helfen, Innenräume auch bei hohen Außentemperaturen angenehm zu halten. Zudem können Photovoltaikanlagen auf Dächern die Wärmebelastung von Gebäuden reduzieren.

Weitere Informationen zum Thema Hitzeschutz, gesundheitlichen Risiken sowie zur Hitze-Warn-App des Deutschen Wetterdienstes stellt der Oberbergische Kreis unter www.obk.de/hitze bereit.

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Die ist eine gemeinsame Pressemitteilung des Gesundheitsamts und des Amts für Rettungsdienst.

Bei Rückfragen wenden sich Medienvertretende bitte an

Portraifoto von Jessica Schöler
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