Pflegekinderdienst
Der Pflegekinderdienst (PKD) ist eine Abteilung des Oberbergischen Kreises und zuständig für die Gewinnung von Pflegefamilien, die Vermittlung von Pflegekindern sowie die kontinuierliche Beratung und Begleitung von Pflegeverhältnissen.
Was macht der Pflegekinderdienst?
Der Pflegekinderdienst (PKD) ist eine Abteilung des Oberbergischen Kreises und zuständig für die Gewinnung von Pflegefamilien, die Vermittlung von Pflegekindern sowie die kontinuierliche Beratung und Begleitung von Pflegeverhältnissen.
Die Gründe für eine Unterbringung in einer Pflegefamilie sind vielfältig.
Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen, die vorübergehend oder dauerhaft nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein sicheres Lebensumfeld zu bieten, in dem sie sich ihren Bedarfen entsprechend bestmöglich entwickeln können.
Die Mitarbeitenden des Pflegekinderdienstes unterstützen und arbeiten dabei eng mit den Kindern und Jugendlichen, Pflegefamilien und dem Herkunftssystem zusammen.
Im Mittelpunkt steht dabei immer das Wohl des Kindes.
Informationen für interessierte Pflegepersonen
Der Pflegekinderdienst informiert interessierte Einzelpersonen, Paare und Familien über die Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Anforderungen an Pflegepersonen.
In Kürze finden Vorbereitskurse für Pflegeelternbewerbende statt. Interessierte Personen können sich bei Frau Zenker, Tel. 02261 88-5232, Email sandra.zenker@obk.de melden.
Bereitschaftspflege
ist eine kurzfristige und krisenorientierte Unterbringung bei einer Pflegefamilie zur Abklärung weiterer Perspektiven
Die Bereitschaftspflege dient der kurzfristigen Aufnahme in Krisensituationen. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder eine Entscheidung über eine langfristige Perspektive noch nicht getroffen werden kann.
Bereitschaftspflege erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, Belastbarkeit und die Fähigkeit, mit unklaren Perspektiven und akut belasteten Kindern umzugehen.
Dauerpflege
langfristige Lebensform bei Pflegeeltern mit dem Ziel verlässlicher Beziehungen und emotionaler Stabilität
In der Dauerpflege finden Kinder, die nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können, ein langfristiges Zuhause. Ziel dieser Pflegeform ist es, stabile, kontinuierliche Bindungen zu verlässlichen Bezugspersonen zu ermöglichen und die Kinder in die Pflegefamilie zu integrieren.
Pflegeverhältnisse in der Dauerpflege bestehen in der Regel über viele Jahre bis zur Volljährigkeit und darüber hinaus. Die Pflegefamilien übernehmen in dieser Zeit umfassende Erziehungsaufgaben und fördern die schulische, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder.
Die Herkunftsfamilie spielt weiterhin eine wichtige Rolle, insbesondere in Form von Umgangskontakten, die individuell geregelt werden. Bestenfalls gelingt eine Erziehungspartnerschaft zwischen Pflegepersonen und leiblichen Eltern.
Verwandtenpflege oder Netzwerkpflege
Hier wird die Betreuung durch Angehörige oder enge Bezugspersonen aus dem sozialen Umfeld des Kindes übernommen
Bei der Verwandtenpflege wird das Kind von Personen betreut, zu denen bereits eine familiäre Bindung besteht. Dies können zum Beispiel Großeltern, Tanten, Onkel oder andere Familienangehörige bis zum dritten Grad sein.
Der Vorteil der Verwandtenpflege ist, die Kontinuität von Beziehungen und vertrauten Lebensbezügen zu erhalten.
Auch Verwandtenpflegepersonen und Personen aus dem bekannten Umfeld müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen und nehmen am umfangreichen Anerkennungsverfahren des Pflegekinderdienstes teil.
Kindertagespflege
Eltern und Personen, die an bestimmten Tagen Kinder für einige Stunden oder stundenweise während der Woche aufnehmen wollen, erhalten Informationen und Beratung beim Team des Tagesmütternetzes Oberberg e.V..
Wir brauchen aufgeschlossene Menschen,
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die gesund und belastbar sind,
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die ein fremdes Kind aufnehmen möchten,
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die einen respektvollen Umgang mit der Herkunftsfamilie pflegen können,
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die Pflegekinder einfühlsam begleiten und
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die zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt bereit sind.
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verheiratete Paare, unverheiratete Paare, gleichgeschlechtliche Paare und Alleinlebende mit oder ohne Kinder.
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die ein altersgerechtes Eltern-Kind-Verhältnis zwischen Pflegeeltern und Pflegekind bieten.
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die ausreichenden Wohnraum bieten.
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die gesicherte wirtschaftliche Verhältnisse haben und nicht auf das Pflegegeld angewiesen sind.
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die mit dem Pflegekinderdienst kooperieren.
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die die formalen Voraussetzungen erfüllen, ein erweitertes Führungszeugnis, ein ärztliches Gesundheitszeugnis und Bewerberunterlagen vorlegen.
Pflegeelternschulungen werden in Kooperation mit einem externen Referenten durchgeführt. Sollten Sie Interesse daran haben, so setzen Sie sich bitte mit den u.g. Ansprechpersonen in Verbindung.
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Pflegekinder in Vollzeitpflege (Kinder, die auf unbestimmte Zeit oder dauerhaft von ihren Eltern nicht selbst versorgt werden können.)
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Pflegekinder in Wochenpflege (Kinder sind in der Regel von montags bis freitags in einer Pflegefamilie und leben am Wochenende bei den Eltern.)
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Kurzzeitpflege (Kinder halten sich für einen bestimmten Zeitabschnitt in einer Pflegefamilie auf.)
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Bereitschaftspflege (Kinder, die auf Grund einer akuten Krisensituation eine sehr schnelle Unterbringung benötigen. Sie bleiben in der Familie bis eine geeignete Perspektive gefunden ist.)
Kontakt
Sie interessieren sich für die Aufnahme eines Pflegekindes? Haben weitere Fragen oder möchten sich einfach beraten lassen? Der Pflegekinderdienst begleitet Sie von der ersten Information bis zur Betreuung während des Pflegeverhältnisses.
Ihre Ansprechpersonen finden Sie hier.
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