Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2026-10-21T12:54
Erfolgreiche Oberbergische Hospiz-Wochen Positives Fazit nach Veranstaltungsserie.
Oberbergischer Kreis. Das Motto des diesjährigen Welthospiztages (10.10.2026) lautete: „So bunt wie das Leben. Hospiz.“ Begonnen haben die Oberbergischen Hospizwochen mit einer Auftaktveranstaltung bereits am 28. September 2026. Geladen waren Vertreterinnen und Vertreter der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Hospiz- und Palliativversorgung. Neben Landrat Klaus Grootens begrüßte auch Dr. Jorg Nürmberger (Hospiz-Stiftung Oberberg) die rund 100 Gäste. „Nachdem es zuletzt in 2000 eine Hospizwoche gab, ist das nun eine tolle Wiederaufnahme mit gleich 18 Veranstaltungen verteilt über das gesamte Kreisgebiet“, so Nürmberger. Neben einem Impulsvortrag von Sebastian Pietschek (Vorstandsmitglied im Hospiz- und PalliativVerband NRW) zur Vielfalt und Haltung in der Hospizarbeit erläuterte Andrea Gasper (Hospiz- und Palliativnetzwerk Bonn/Rhein-Sieg) die Bedeutung von gut vernetzten Strukturen. Zum Abschluss der Auftaktveranstaltung erzählten angehende Pflegekräfte in einer Podiumsdiskussion von ihren ersten Berührungspunkten mit dem Thema Hospiz und ihre Motivation sich in der Palliativversorgung zu engagieren.
Organisiert wurden die oberbergischen Hospizwochen von Nadine Thiele (Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises) und dem Hospiz- und Palliativnetzwerk. Das Netzwerk besteht seit 1998 und besteht derzeit aus 7 ambulanten Hospizdiensten, 2 Spezialisierten ambulanten Palliativversorgungsdiensten, dem stationären Hospiz und Tageshospiz in Wiehl, der Palliativstation des Kreiskrankenhauses Waldbröl, der Hospiz Stiftung Oberberg sowie dem Gesundheitsamt. Über 140 Menschen arbeiten im Oberbergischen hauptamtlich und über 360 ehrenamtlich. „Mit den Aktionswochen möchte das Hospiz- und Palliativnetzwerk des Oberbergischen Kreises auf die vielfältigen Versorgungs- und Unterstützungsangebote für schwerstkranke, sterbende und trauernde Menschen aufmerksam machen und dazu ermutigen über die Tabuthemen Sterben, Tod und Trauer zu sprechen“, so Nadine Thiele.
Zum Abschluss der dreiwöchigen Veranstaltungsserie lud das Netzwerk zusammen mit der VHS Gummersbach zu einer kostenlosen Vorführung in das Gummersbacher Kino Seven ein. In dem Liebesdrama "We live in time" steht das Leben von Almut und ihrer Krebsdiagnose im Fokus. Im Anschluss an den Film gab es die Möglichkeit, sich über das Gesehene und das Erlebte im Rahmen eines Stehcafés auszutauschen. Die rund 100 Besucherinnen und Besucher zeigten sich emotional berührt. Zum Abschluss bestand die Möglichkeit eigene Ziele und Träume auf eine große, gemeinsame Bucket Liste anzuheften.