Pressemitteilung
Veröffentlichungsdatum: 2026-11-06T11:37
Kurzfristige Sperrungen der Autobahn A4 durch die Autobahn GmbH Hinweise zu erhöhtem Verkehrsaufkommen in der Kreismitte.
Oberbergischer Kreis. Durch die zuständige Autobahn GmbH wurde bereits berichtet, dass für die Errichtung der notwendigen Schrankenanlage zum Schutz der Wiehltalbrücke im Zeitraum vom 09. November bis voraussichtlich 30. November 2026 Sperrmaßnahmen notwendig werden.
Die Wiehltalbrücke soll unter allen Umständen bis zur Fertigstellung des geplanten Neubaus in Betrieb bleiben. Hierfür ist es notwendig, dass alle zu schweren Fahrzeuge die Autobahn vor Erreichen der Brücke verlassen. Dies soll nun mit einer Wiegeanlage und einer Schranke für zu schwere Fahrzeug erreicht werden, wie es an anderen Stellen im Autobahnnetz auch schon praktiziert wird.
Der Oberbergische Kreis weist darauf hin, dass dies während der nun anstehenden Montagephase, aber auch darüber hinaus, zu erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs auf den Umleitungsstrecken führen wird.
Aktuelle Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen sind auf www.autobahn.de und www.wiehl.de zu finden.
Diese Beeinträchtigungen treffen alle Verkehrsteilnehmenden, also neben Pendlerinnen und Pendlern auch ÖPNV-Nutzer sowie den Schülerverkehr. Hierzu wird auch auf die Pressemitteilung der OVAG verwiesen. Unter Umständen kann es notwendig werden, Buslinien umzuleiten, so dass gegebenenfalls auch andere Haltestellen genutzt werden müssen.
Aktuelle Informationen zu Beeinträchtigungen im ÖPNV finden Sie unter www.ovaginfo.de oder in der OVAG App.
Die Autobahn GmbH wird überdies überregional im Autobahnnetz auf diese Sperrungen hinweisen, um dadurch möglichst viel Verkehr über andere Autobahnen umzuleiten.
„Trotzdem wird es für die Dauer der Maßnahme zu erheblichen Beeinträchtigungen auf den Straßen im Umfeld der Autobahn kommen. Diese sind jedoch unausweichlich, da es nach Angaben der Autobahn GmbH keine Alternative zur Vollsperrung gibt und die Schrankenanlage zwingend errichtet werden muss, um eine weitere Schädigung des Brückenbauwerks zu verhindern. Das müssen wir jetzt so akzeptieren“, so Landrat Klaus Grootens. Aufgrund des zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommens sollten – soweit vorhanden – Möglichkeiten zum Arbeiten im Homeoffice genutzt und mögliche Fahrgemeinschaften gebildet werden.
Laut Planung der Autobahn GmbH soll am 30. November 2026 die gesamte Maßnahme abgeschlossen sein, soweit es nicht zu witterungsbedingten Verzögerungen kommt.